Kölner Grundschülerin klagt gegen Distanzunterricht

Ein Schulkind sitzt an einem Tisch in einer Wohnung und arbeitet mit einem Laptop und löst Aufgaben im Homeschooling.

Kölner Grundschülerin klagt gegen Distanzunterricht

Ein Grundschülerin einer vierten Klasse aus Köln klagt gegen den Distanzunterricht. Ein entsprechender Antrag ist beim zuständigen Oberverwaltungsgericht in Münster eingegangen.

Die Schülerin begründet die Klage gegen das Land NRW damit, dass sie durch den Unterricht zu Hause vereinsame, ihr der wichtige Kontakt zu den Mitschülern fehle, und das der Unterricht auf Distanz qualitativ nicht ausreiche.

Vater vertritt die Schülerin

Die Schülerin wird von ihrem Vater vertreten, der Rechtsanwalt ist. Wann das Oberverwaltungsgericht eine Entscheidung trifft ist noch nicht klar. 

Die Regeln zum Distanzunterricht gelten während des verlängerten Lockdowns in der Corona-Pandemie in NRW vorläufig bis Ende Januar.

Seit Mitte Dezember keine Präsenzpflicht mehr

In NRW war bereits Mitte Dezember die Präsenzpflicht im Klassenraum wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt worden.

Bei Schülern der unteren Jahrgänge bis Stufe sieben hatten die Eltern die Wahl, ob ihre Kinder in der Schule oder von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen sollten. Für ältere Schüler war das Lernen bereits vollständig auf Distanz umgestellt worden.

Stand: 12.01.2021, 17:41

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