Giftmüll an A1-Brücke in Leverkusen wird abgetragen

Giftmüll an A1-Brücke in Leverkusen wird abgetragen

  • Neue A1 Brücke entsteht auf Giftmülldeponie
  • Belasteter Boden wird abgetragen
  • Produktionsabfälle der Bayer-Werke gelten als krebserregend

Bauarbeiter werden in den kommenden Wochen wegen des Baus der neuen A1 Rheinbrücke erneut Teile der Giftmülldeponie Dhünnaue abtragen. Die Vorbereitungen in der Nähe des Kreuz Leverkusen-West sind fast abgeschlossen.

Am Freitag (18.01.2019) sollen laut Straßen.NRW die Vorbereitungen auf den Eingriff beendet sein. Dieser ist notwendig, da die A1 am Kreuz Leverkusen-West nach Süden verbreitert wird. Weil die Bauarbeiter auf giftige Stoffe stoßen werden, die nicht in die Umwelt gelangen sollen, wurde ein großes Zelt errichtet. In wenigen Wochen soll der Deponieeingriff dann beendet sein.

Kritik an Arbeiten

Leverkusener Bürgerinitiativen kritisieren die Arbeiten weiterhin. Statt den Giftmüll abzutragen, indem das belastete Erdreich aufgebohrt wird, hatten sie sich für einen langen Tunnel unter dem Rhein als Alternative eingesetzt.

Stand: 14.01.2019, 09:01

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