Auf dem Foto ist Bundesinnenministerin Nancy Faeser vor dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu sehen. Rund um sie herum stehen verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der anderen Institutionen, die an dem Treffen beteiligt waren.

Faeser besucht "Gemeinsames Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz" in Bonn

Stand: 23.09.2022, 15:33 Uhr

Bundesinnenministerin Nancy Faeser ist heute zu Besuch in Bonn, um sich das neue Gemeinsame Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz (kurz GeKoB) anzuschauen. Von dem Fortschritt des Zentrums zeigt sie sich sehr beeindruckt.

Obwohl noch nicht alle Büros in dem Gebäude des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) besetzt sind, arbeiten hier bereits mehrere Institutionen zusammen, die am Bevölkerungsschutz beteiligt sind: Vertreter aus den Innenministerien der Länder, vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe BBK, vom Technischen Hilfsdienst THW und demnächst auch vom Bundespolizeipräsidium.

Bessere Koordination im Krisenfall

Auf dem Foto ist Bundesinnenministerin Faeser bei ihrem Besuch im Gemeinsamen Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz zu sehen. Geminsam mit anderen Intitutions-Vertreterinnen und- Vertretern sitzt sie an einem Konferenztisch.

Bundesinnenministerin Faeser im GeKoB

Das GeKoB soll helfen, den Bevölkerungsschutz in Deutschland besser zu koordinieren, um im Katastrophen- oder Krisenfall schneller und gezielter eingreifen zu können. Damit soll die Kooperation und Vernetzung im bundesweiten Risiko- und Krisenmanagement gestärkt werden. In einem wöchentlichen Lagebericht verschaffen sich die Mitarbeitenden in Bonn nun regelmäßig einen Überblick über den Stand des Katastrophenschutzes in den Ländern. Darüber hinaus prüfen sie, ob und wo es gerade bundesweit bedeutsame Krisen gibt: Das Fischsterben in der Oder zum Beispiel war Teil eines solchen Lageberichts, ebenso die Waldbrände im Sommer.

Planung bereits seit 2020

Darüber hinaus hat das GeKoB die mögliche Bedrohung durch Cyberattacken, die pandemische Lage und sogar die Stimmung in der Bevölkerung im Blick. Aktuell ist auch die mögliche Gasmangel-Lage ein drängendes Thema, das permanent beobachtet wird. Auch wenn es den Anschein haben mag, war nicht die Flutkatastrophe im vergangenen Jahr ausschlaggebend für die Gründung des neuen Kompetenzzentrums: Die erste Pläne dafür gab es bereits im Jahr 2020.

Über dieses Thema berichten wir am 23. September 2022 im WDR Fernsehen: Aktuelle Stunde, 18:45 Uhr, und Lokalzeit Bonn, 19:30 Uhr

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