Ex-Karnevalsprinzessin aus Bonn engagiert sich gegen K.O.-Tropfen

Alexandra Roth.

Ex-Karnevalsprinzessin aus Bonn engagiert sich gegen K.O.-Tropfen

Von Märte Burmeister

  • Ex-Karnevalsprinzessin wurde selbst Opfer von K.O.-Tropfen
  • Kampagne mit Armbändern zur Erinnerung
  • Mit Freunden feiern schützt

Die ehemalige Bonner Karnevalsprinzessin Alexandra Roth startet in diesem Jahr ihre Kampagne "NO! K.O. Geh auf Nummer sicher": Mit Flyern, Pins und Armbändern warnt sie vor K.O.-Tropfen.

Alexandra Roth wurde vor genau einem Jahr in Bonn selbst Opfer von K.O.-Tropfen. Beim Feiern zum Sessionsauftakt am 11.11.2018 griff sie zweimal zum Kölsch-Glas aus einem Bierkranz - und ging danach K.O.. Ihr Glück: Sie war mit Freunden unterwegs, die auf sie aufpassten und sie nach Hause brachten.

Eigene Erfahrung motiviert zur Kampagne

16 Stunden schlief sie danach am Stück. Auch wenn sich Alexandra Roth sicher sein konnte, dass sie nicht beraubt oder belästigt worden war: Der Gedanke, was hätte passieren können, nagte an ihr. Deshalb hat sie die Kampagne ins Leben gerufen.

Armbänder zur Erinnerung

Ein gelbes Band mit der Aufschrift "Geh auf Nummer sicher" um ein Bierglas.

Die No! K.O. Kampagne soll an die Gefahren erinnern

Mit "No! K.O."- T-Shirts und mit Käppis auf dem Kopf verteilen Roth und ihre Helfer heute (11.11.2019) auf dem Bonner Marktplatz Flyer und verkaufen Pins und Armbänder. Der Erlös geht an den Opferschutzverein Weißer Ring. Die Armbänder sollen beim Griff zum Bierglas an die Gefahr durch K.O.-Tropfen erinnern.

Mit Freunden feiern schützt

Alexandra Roth möchte niemandem vom Kneipenkarneval abraten und geht auch selbst wieder feiern. Aber eben nicht allein: "Zusammen feiern heißt: zusammen hingehen, zusammen feiern und vor allen Dingen zusammen nach Hause gehen", sagt sie.

Vorsicht K.o.-Tropfen! Servicezeit 25.02.2019 03:44 Min. Verfügbar bis 25.02.2020 WDR Von Doro Werkman

Stand: 11.11.2019, 11:25