Keine Rettungsgasse: Polizei registriert mehr Anzeigen

Rettungsgasse auf einer Autobahn

Keine Rettungsgasse: Polizei registriert mehr Anzeigen

  • Polizei registriert Anstieg von Anzeigen um 24 Prozent
  • 245 Verstöße in acht Monaten der Polizei mitgeteilt
  • Es drohen empfindliche Strafen

Die Zahl der festgestellten Verstöße gegen die Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden, nimmt in NRW offenbar zu.

Während in den ersten acht Monaten des Vorjahres aus diesem Grund knapp 200 Anzeigen geschrieben wurden, waren es im gleichen Zeitraum dieses Jahres bereits 245 angezeigte Verstöße, wie ein Sprecher des NRW-Innenministeriums am Samstag (21.09.2019) mitteilte. Das ergibt einen Anstieg von 24 Prozent.

Ob die Autofahrer nur sensibler im Umgang mit der Rettungsgasse geworden sind und daher ein Vergehen eher anzeigen, ist nicht bekannt.

Es drohen Geldstrafen, Punkte, Fahrverbot

Wer den Rettungskräften im Notfall die Durchfahrt behindert oder blockiert, dem drohen Bußgelder. 200 Euro und zwei Punkte sind fällig, wenn ein Autofahrer keine Rettungsgasse bildet. Wer zusätzlich Rettungsfahrzeuge oder -Personal behindert oder gar gefährdet, muss zudem mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

Drei Mal wurden in diesem Jahr schon Rettungskräfte in NRW gefährdet.

Stand: 22.09.2019, 17:13

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