Muslime feiern Ramadan-Ende im Freien

Lüdenscheid: Muslime feiern das Ende des Fastenmonats Ramadan unter freiem Himmel im Nattenberg-Stadion.

Muslime feiern Ramadan-Ende im Freien

  • Ramadan-Ende mit Corona-Einschränkungen
  • Viele Feiern unter freiem Himmel
  • In Willich wurde in mehreren Durchgängen gebetet

Das Ende des Fastenmonats Ramadan wird traditionell gefeiert - ein soziales Ereignis, das in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ganz anders ablief als gewohnt. Viele Muslime feierten und beteten unter freiem Himmel, weil in den Moscheen mit den Abstandsgeboten nicht genügend Platz gewesen wäre. So gab es zum Beispiel Ramadanfeste auf Sportplätzen in Soest und im Sauerlandpark in Hemer.

Gebet auf markierten Stellen in Hemer

Kurz nach Sonnenaufgang kamen in Hemer rund 300 vorher angemeldete Gläubige zusammen, legten ihre Gebetsteppiche auf markierte Stellen und zogen die Schuhe aus – nicht ganz leicht auf dem eiskalten Boden.

In Willich beteten insgesamt 300 Menschen gemeinsam im Stadion. "Diese Lösung hat bei uns super funktioniert", sagte Kerim Isik, Vorsitzender der Islamischen Gemeinschaft Willich. Um den Sicherheitsabstand einzuhalten, beteten die Gläubigen in mehreren Durchgängen.

Ramadan und der Islam im deutschen Alltag

WDR 3 Kultur am Mittag 15.05.2020 09:03 Min. Verfügbar bis 15.05.2021 WDR 3

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Stadion-Gebete in Lüdenscheid und Monheim

Auch in Lüdenscheid feierten Muslime das Ende des Fastenmonats unter freiem Himmel. Im Nattenberg-Stadion erhielten 200 Menschen in zwei Durchgängen die Möglichkeit zum Festgebet.

Lüdenscheid: Muslime feiern das Ende des Fastenmonats Ramadan unter freiem Himmel im Nattenberg-Stadion.

Beten im Nattenberg-Stadion

Auch hier wurde streng auf die Hygiene geachtet, alle Gläubigen mussten ihren eigenen Gebetsteppich und einen Mund-Nase-Schutz mitbringen. Weitere Open-Air-Gebete gab es auch im Stadion in Monheim.

Stand: 24.05.2020, 12:44

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