Post gibt Entwarnung nach zwei Streetscooter-Bränden

Vier Streetscooter der deutschen Post hintereinander auf einem Feldweg

Post gibt Entwarnung nach zwei Streetscooter-Bränden

  • Elektro-Lieferwagen der Post in Brand
  • Unternehmen hatte hunderte Scooter aus dem Verkehr gezogen
  • Produktionsfehler möglicher Auslöser

Nach Bränden bei zwei Elektro-Lieferwagen vom Typ Streetscooter hatte die Post im wahrsten Sinne des Wortes die Notbremse gezogen. Das Bonner Unternehmen hat rund 460 der selbstproduzierten Fahrzeuge aus dem Verkehr gezogen. Sie hat sie auf den Produktionsfehler hin überprüfen lassen, der offenbar zu den Bränden geführt hat.

Zwischenfälle in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt

Wie die Post mitteilte, waren im November vergangenen Jahres zwei der insgesamt 9.000 Streetscooter ihrer Flotte in Brand geraten. Menschen kamen bei den Zwischenfällen in Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt nicht zu Schaden, es wurden aber Post-Sendungen zerstört. Das Bonner Unternehmen ging auf Nummer sicher: Es holte die Fahrzeuge von der Straße in die Werkstatt. Die Sorge: Auch diese Scooter könnten den Produktionsfehler aufweisen, der die zwei Elektro-Lieferwagen in Flammen aufgehen ließ.

Fehlerhafte Verschweißung löste vermutlich Brand aus

Auslöser der Brände waren mit hoher Wahrscheinlichkeit fehlerhafte Verschweißungen im Bereich der Batterien, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Bislang hätten die technischen Untersuchungen aber keine weiteren Mängel ergeben. Die Post geht daher von zwei Einzelfällen aus – die ersten überprüften Lieferwagen seien bereits wieder im Einsatz. Der Streetscooter wird in Werken in Aachen und Düren gefertigt.

DHL stellt StreetScooter-Flotte vor Lokalzeit Ruhr 09.08.2017 02:30 Min. Verfügbar bis 30.12.2099 WDR

Stand: 20.03.2019, 16:44

Weitere Themen

Aktuelle TV-Sendungen