Polizei in NRW erhält 20.000 Smartphones

Ein Polizist zeigt eine Notruf-App auf seinem Smartphone.

Polizei in NRW erhält 20.000 Smartphones

  • Polizei wird technisch besser ausgestattet
  • Beamte erhalten 20.000 Smartphones
  • Apps für Personenabfrage und Messenger-Dienst

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen soll ab der zweiten Jahreshälfte nach und nach mit 20.000 Smartphones versorgt werden. Wie die Gewerkschaft der Polizei (GdP) am Montag (15.04.2019) mitteilte, gehen die Geräte zunächst an die operativ tätigen Polizeikräfte. Andere Einheiten, unter anderem Kriminalkommissariate, müssten sich zunächst Geräte teilen. Es gibt rund 40.000 Polizeibeamte in NRW.

Tests bis Ende Juli

Auch wenn die Stückzahl nicht ganz für die persönliche Ausstattung ausreiche, sei die erste Tranche aber mehr als nur ein Schritt auf dem Weg dorthin. Die neuen Smartphones sollen bis Ende Juli in mehreren Polizeibehörden getestet werden. Danach werden sie dann ausgeteilt.

Ein Sprecher von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) betonte: "Direkt nach seinem Amtsantritt hat Minister Reul die bessere Ausstattung der Polizei zu seinem Projekt gemacht." Dazu gehörten insbesondere die Digitalisierung und Smartphones für die Polizei.

Messenger-App und Scan-Funktion

Auf den Smartphones sollen laut GdP Apps wie ein Messenger-Dienst, eine mobile Abfragemöglichkeit für Personen und Sachfahndungen sowie eine Scan-Funktion für Dokumente installiert werden. Weitere Apps, zum Beispiel zur Aufnahme von Verkehrsunfällen, sollten folgen.

Die Gewerkschaft der Polizei verwies aber auch auf den Schutz der Beschäftigten. Unter anderem müsse geklärt werden, was die persönliche Ausstattung mit Smartphones für die Erreichbarkeit nach Dienstschluss bedeute und und welche Daten der Dienstherr zu welchem Zweck auswerten dürfe.

Stand: 15.04.2019, 16:05

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