Fast 1.500 Angriffe auf Polizisten in NRW

Gewalt gegen Polizisten

Fast 1.500 Angriffe auf Polizisten in NRW

  • Fast 1.500 Angriffe auf Polizisten in NRW
  • Aufklärungsquote hoch
  • Dortmund negativer Spitzenreiter

In Nordrhein-Westfalen hat es im vergangenen Jahr 1.478 tätliche Angriffe auf Polizisten gegeben. Mit fast 98 Prozent wurden beinahe alle Fälle aufgeklärt. Das geht aus einem Lagebild des Bundeskriminalamts (BKA) hervor, das am Mittwoch (06.06.2019) in Wiesbaden veröffentlicht wurde.

Demnach gab es

  • in Dortmund mit 366 besonders viele Attacken
  • in Köln waren es 148
  • in Düsseldorf 106

Vergleichszahlen zu Vorjahren gibt es laut BKA nicht.

Weniger Fälle von Widerstand gegen Staatsgewalt

Zurückgegangen sind laut BKA die Fälle von Widerstand gegen die Staatsgewalt, für die es auch Zahlen aus 2017 gibt. Demnach sank die Zahl der Fälle 2018 auf 6.899 - ein Minus von 6,4 Prozent. Auch bei Widerstandshandlungen war die Aufklärungsquote in NRW hoch, sie lag bei 99,1 Prozent.

Deutschlandweit sind nach Angaben des BKA im vergangenen Jahr mehr als 38.000 Gewalttaten gegen Polizisten verzeichnet worden, von denen mehr als 79.000 Polizeibeamtinnen und -beamte betroffen waren.

Wie bereits 2016 und 2017 kam es in Berlin, Hamburg und Bremen zur höchsten Gewaltbelastung, gefolgt von Thüringen, Saarland und Nordrhein-Westfalen.

Respekt für Einsatzkräfte - Online-Kampagne 02:41 Min. Verfügbar bis 10.12.2019 Von Jürgen Kleinschnitger

Stand: 06.06.2019, 07:54

Kommentare zum Thema

6 Kommentare

  • 6 Bea 06.06.2019, 18:33 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)

  • 5 Klaus 06.06.2019, 15:22 Uhr

    An den wenigen Kommentaren sieht man auch, das es fast keinen interessiert ob Rettungskräfte im Einsatz behindert oder bespuckt werden, Polizisten mit Steinen beworfen und Feuerwehren daran gehindert werden ihren Job zu machen. Lieber mal das Handy gezückt und schön gegafft. Man wie krank ist unsere Gesellschafft.

  • 4 Bürger 2.0 06.06.2019, 12:07 Uhr

    Welche Schuld trifft ein Polizisten wenn ein Straftäter im Gefängnis sitzt?

    Antworten (1)
    • jonathan 06.06.2019, 12:34 Uhr

      Dann denk mal an die Homosexuellen in den 50, 60 Jahren die von der Polizei verfolgt wurden, oder die Menschen in der DDR die das Land verlassen wollten und dann dafür vom Polizeiapparat gequält wurden, oder die Randgruppen im dritten Reich die gefoltert und getötet wurden. Klar, nach der Rechtslage alles Kriminelle. Die Polizei ist einfach der Rechte Arm des Staates - ohne Moral. Manchmal ist die Handlung der Polizei gerechtfertigt, manchmal nicht.

  • 3 mawi 06.06.2019, 12:07 Uhr

    So lange der Rechtsstaat nicht konsequent durchgreift und die Strafmaße nicht an die fortschreitende Respektlosigkeit angepasst werden, wird sich nichts ändern. Man wundert sich, dass es überhaupt noch Menschen gibt, die als Rettungskraft arbeiten möchten.

  • 2 Bürger 06.06.2019, 10:30 Uhr

    Angriffe auf Polizisten und Rettungskräfte werden in Deutschland viel zu lasch bestraft. Zu den körperlichen Angriffen kommen noch die verbalen Angriffe und Einschüchterungsversuche, siehe aktuelle die hervorragende und besonnene Reaktion der Polizei in Köln, für die sich diese jetzt entschuldigen soll! Lächerlich! Aber die üblichen rot-rot-grünen dreschen gerne auch verbal mit auf die Polizei ein.

  • 1 jonathan 06.06.2019, 10:09 Uhr

    Die Beamten sind nicht ganz unschuldig: Menschen in Zellen verbrennen lassen; Kollegen die Körperverletzung begehen schützen; Lügenbriefe an Friday for Future Demos verschicken. Die Mißstände sind gross.

    Antworten (2)
    • Bürger 06.06.2019, 10:36 Uhr

      Die übliche Stimmungsmache gegen unsere Polizei mit "Fake news".

    • jonathan 06.06.2019, 12:29 Uhr

      Ach ja? Hier, von wdr https://www1.wdr.de/nachrichten/regionalnachrichten/polizei-fridays-for-future-klima-demo-100.html Den Rest kannste selber suchen, der öffentliche Rundfunk hat viele Berichte über die Polizei und deren Versagen. Lügde zB kannste suchen, oder der Fall wo ein Hutbürger vom Kriminalamt Journalisten festhalten liess, Motto: Sie dürfen mir nichts ins Gesicht filmen. Es gibt viele dieser bewiesenen Fehltritte der Polizei.

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