Tod eines Fernseh-Stars: Das bewegte Leben des Pinguins Sandy

Brillenpinguin Sandy bei einem Konzert im Allwetterzoo in Münster

Tod eines Fernseh-Stars: Das bewegte Leben des Pinguins Sandy

Sie war mehr als "nur" ein Brillenpinguin: Sandy hatte jede Menge Fans - im Allwetterzoo Münster wie vor den Fernsehkameras. Jetzt ist der Promi-Pinguin mit 25 Jahren gestorben.

Aus dem Ei geschlüpft ist Sandy in Nürnberg, aber im Allwetterzoo Münster wurde sie groß - und berühmt. Denn das Tierchen war von den ersten Watschelschritten an extrem neugierig und freundlich dazu.

Medien-Profi und Lieblings-Zootier

Die beiden TV-Kommissare Thiel und Boerne begutachten Pinguindame Sandy auf dem Untersuchungstisch.

Tatort-Star Sandy

So kam es, wie es kommen musste: Sandy wurde entdeckt. Sie trat in Talkshows auf, bei Harald Schmidt und Günter Jauch, stand bei Kinderkonzerten und Neujahrsempfängen auf der Bühne und beglückte krebskranke Kinder. Höhepunkt ihrer steilen Karriere: die Nebenrolle in der Münsteraner "Tatort"-Folge "Schlangengrube", wo sie unter dem Künstlernamen "Schulz" sich selbst spielte.

Zeit für Privatleben

Brillenpinguin Sandy mit einem Tierpfleger im Allwetterzoo in Münster

Immer an ihrer Seite: Pfleger Peter Vollbracht. Der hatte das Pech, dass er sich im falschen Moment einen Bänderriss zuzog - Sandy suchte sich einen Artgenossen als Lebensgefährten. "Tom" wurde der Vater ihrer Küken, gefolgt von "Hermann". Bei allem Publicity-Stress: Ein Privatleben hatte Sandy auch.

Jetzt ist die Pinguindame, die einst von WDR2-Hörern zum beliebtesten Lieblings-Zootier gewählt wurde, eingeschläfert worden - es ging nicht anders. Kleiner Trost: In freier Wildbahn wäre Sandy vermutlich nur halb so alt geworden.

Stand: 09.09.2021, 10:14

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