"Solarregister" für Hausbesitzer

Eine Photovoltaikanlage auf einem Eigenheim (Luftaufnahme mit einer Drohne).

"Solarregister" für Hausbesitzer

  • Neues Solarkataster für NRW
  • Prüfung: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage?
  • Maximal drei Prozent Solarstrom-Anteil in NRW

Mit einer Art Solarregister können sich Hausbesitzer in Nordrhein-Westfalen darüber informieren, ob sich eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach lohnt.

"Mit dem Solarkataster NRW ist es möglich, für jedes Dach in NRW belastbare Informationen über die zu erwartenden energetischen und finanziellen Erträge einer Solaranlage zu bekommen", sagte der Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv), Thomas Delschen, in einer am Donnerstag (08.11.2018) veröffentlichten Mitteilung.

Prüfung über eine Internetseite

Verbraucher können auf der Internetseite ihre Adresse eingeben und bekommen angezeigt in welcher Ausrichtung sich eine Solaranlage auf ihrem Dach eignen würde und ob eine Prüfung durch ein Fachunternehmen erforderlich ist.

Laut des NRW-Wirtschaftsministeriums gibt es auf den Dächern in NRW Potenzial für 68 Terawattstunden Strom im Jahr. Aktuell würden aber nur knapp vier Terawattstunden jährlich produziert.

Geringer Solar-Anteil beim Stromverbauch

Solarstrom deckt bundesweit nach Angaben des Bundesverband Solarwirtschaft aktuell rund sieben Prozent des Stromverbrauchs ab - in NRW zwischen zwei und drei Prozent.

Im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland gibt es demnach rund 250.000 Photovoltaikanlagen - bundesweit sind es laut Verband circa 1,7 Millionen.

Hitze reduziert Solarstrom-Produktion

WDR 5 Quarks - Topthemen aus der Wissenschaft | 07.08.2018 | 03:47 Min.

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Stand: 08.11.2018, 17:08

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