Ungewöhnlich viele Unfälle auf den Autobahnen

Autos stauen sich vor dem Autobahnkreuz Oberhausen

Ungewöhnlich viele Unfälle auf den Autobahnen

  • Eine Tote bei Unfall auf A31
  • Radfahrer auf Autobahnen unterwegs
  • Verkehrsexperten erwarten erste Urlauber zurück

Obwohl der Pfingstsonntag (20.05.2018) normalerweise ein verkehrsarmer Tag ist, kam es in diesem Jahr zu mehreren Unfällen auf den Autobahnen in NRW. Auf der A31 zwischen Gronau und Ochtrup starb eine Frau. Vier weitere Insassen des Wagens, darunter drei Kinder, wurden schwer verletzt. Auf der A42 bei Oberhausen brannte ein Auto.

Auf der A2 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz kam es zu einem Unfall, nachdem ein Autofahrer die Spur wechselte und dabei einen Wagen links neben sich übersah. Beim Ausweichmanöver prallte er in die Mittelleitplanke. Vier Menschen wurden verletzt. Während der Unfallaufnahme entstand ein Stau, in dessen Ende zwei Auto prallten.

Radler auf der Autobahn

Zu diesen Unfällen kamen nach Informationen der Einsatzkräfte sechs weitere ungesicherte Unfallstellen zwischen 15 und 17 Uhr sowie Radfahrer, die aus Versehen auf drei Autobahnen in NRW geraten waren.

Rückreiseverkehr am Montag

Am Montag (21.05.2018) ist mit Rückreiseverkehr zu rechnen - der allerdings nicht so heftig ausfallen dürfte, da in NRW noch Pfingstferien sind. Mit volleren Straßen rechnet das WDR-Verkehrsstudio vor allem auf den beliebten Strecken aus Richtung Norden - also A1, A3 und A31. So voll wie am Freitag vor Pfingsten wird es allerdings nicht werden. Da zählten die Verkehrsexperten 580 Kilometer Stau.

Zudem müssen sich Autofahrer in Duisburg auf Behinderungen an der A40-Rheinbrücke Neuenkamp einstellen. Wegen Sanierungsarbeiten ist dort bis Mitte Juni zwischen 20 und 5 Uhr nur eine Fahrspur in Richtung Essen frei.

Stand: 21.05.2018, 11:34