Zahl der Organspender in NRW leicht gestiegen

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Zahl der Organspender in NRW leicht gestiegen

  • Mehr Organspender in NRW als im Vorjahr
  • Nordrhein-Westfalen bundesweit Schlusslicht
  • Bereitschaft in den ostdeutschen Bundesländern besonders hoch

Erstmals seit Jahren ist die Zahl der Organspender in NRW leicht gestiegen. Insgesamt haben im Bundesland im vergangenen Jahr 163 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe für schwerkranke Patienten gespendet, wie die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) am Freitag (11.01.2019) in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahr waren es 146 Spender.

Entscheidung über Leben und Tod

Gespendet wurden vor allem Nieren, Lebern, Lungen und Herzen. "Für jedes einzelne Organ lohnt es sich zu kämpfen", betonte der medizinische Vorstand der DSO, Axel Rahmel, laut Mitteilung. Gespendete oder nicht gespendete Organe könnten über Leben und Tod eines Menschen entscheiden.

9,1 Spender pro eine Million Einwohner

Nordrhein-Westfalen bleibt trotz des Zuwachses an Spendern im bundesweiten Vergleich allerdings Schlusslicht: Deutschlandweit kamen laut DSO 2018 bei 955 Organspendern 11,5 Spender auf eine Million Einwohner. In NRW liegt der Schnitt dagegen nur bei 9,1 Spendern pro Million. Vor allem die ostdeutschen Bundesländer erreichen dagegen mit 16,3 bis 16,8 Spendern pro Million fast doppelt so gute Werte.

Stand: 11.01.2019, 09:22

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