Kein Unterricht wegen Sturmtief "Sabine"

Kein Unterricht wegen Sturmtief "Sabine"

  • Orkantief "Sabine" bringt Einschränkungen
  • Kein Unterricht an vielen Schulen am Montag
  • Ab Warnstufe Rot darf man zu Hause bleiben

Auch noch am Montag (10.02.2020) zieht das Sturmtief "Sabine" über NRW. Für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, aber auch für Bahn-Mitarbeiter bedeutet das vor allem eines: mehr Arbeit. Viele Kinder hingegen könnten sich über den Orkan freuen. Sie müssen wegen des Unwetters am Montag nicht in die Schule.

Mehrere Kommunen haben sich entschieden, den Unterricht an ihren Schulen ausfallen zu lassen. Unter anderem sind diese Städte und Gemeinden betroffen:

  • Alle Schulen der Städteregion Aachen
  • Alle Schulen in Bergisch-Gladbach
  • Alle Schulen in Dortmund
  • Alle Schulen in Düsseldorf
  • Alle Schulen in Duisburg
  • Alle Schulen in Essen
  • Alle Schulen in Gelsenkirchen
  • Alle Schulen im Kreis Höxter
  • Alle Schulen in Köln
  • Alle Schulen in Kürten
  • Die vier weiterführenden Schulen in Langenfeld
  • Alle Schulen in Mülheim a. d. Ruhr
  • Alle Schulen in Münster
  • Alle Schulen in Neuss
  • Alle Schulen in Nümbrecht
  • Alle acht Förderschulen und Berufskollegs im Oberbergischen Kreis
  • Alle Schulen in Overath
  • Alle Schulen im Kreis Paderborn
  • Alle Schulen und Kitas in Ratingen
  • Alle Schulen in Rösrath
  • Alle Schulen in Schwelm in Westfalen
  • Alle Schulen und die 17 städtischen Kitas in Solingen
  • Die Stadt Wuppertal empfiehlt den Eltern, ihre Kinder zuhause zu behalten. Die Betreuung der Kinder in den Schulen und KiTas wird aber gewährleistet.

Eine vollständige Liste des NRW-Schulministeriums, welche Schulen den Unterricht ausfallen lassen, gibt es nicht.

An manchen Orten gibt es eine Notbetreuung in der Schule. Eltern von kleinen Kindern, die keine andere Betreuungsmöglichkeit finden, sollten mit ihrem Arbeitgeber sprechen. Grundsätzlich gilt, dass man zu Hause bleiben kann. Der ausgefallene Tag kann vom Gehalt abgezogen werden.

Sonderregel bei "roter" Unwetterwarnung

Arbeitnehmer, die keine kleinen Kinder haben, sind verpflichtet zu gucken, wie sie pünktlich zur Arbeit kommen. Ein ausgefallener Zug oder ein umgefallener Baum sind keine Argumente zu Hause zu bleiben.

Etwas anders sieht es aus, wenn es eine offizielle Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe rot gibt. Dann ist mit orkanartigen und Orkanböen mit einer Geschwindigkeit zwischen 100 und 140 Stundenkilometern zu rechnen.

Das bedeutet, dass es als gefährlich eingestuft wird, sich draußen aufzuhalten. Ab diesem Zeitpunkt kann niemand mehr verlangen, dass man sich auf den Weg zur Arbeit macht. Allerdings kann auch in diesem Fall der Arbeitgeber den ausgefallenen Tag vom Gehalt abziehen.

Stand: 10.02.2020, 04:09

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