Bahn plant mehr ICE-Verbindungen in NRW

ICE Flughafen Düsseldorf

Bahn plant mehr ICE-Verbindungen in NRW

  • Mehr Direktverbindungen nach Frankfurt und Brüssel
  • Preiserhöhungen im Fernverkehr
  • 2019 rollt der neue ICE 4

Zur Diskussion über den Ausbau der ICE-Verbindungen

Die Deutsche Bahn will im nächsten Jahr in Nordrhein-Westfalen mehr ICE-Verbindungen anbieten und erstmals den modernen ICE 4 einsetzen. Im neuen Fahrplan für 2019 werde unter anderem die Strecke zwischen Düsseldorf und Stuttgart mit Direktverbindungen über den Frankfurter Flughafen von elf auf 14 Fahrten pro Tag und Richtung erhöht, teilte die Bahn am Donnerstag (04.10.2018) mit.

ICE 4 Lok

Der neue ICE 4 der Deutschen Bahn

Der ICE 4 ist der modernste Zug der Deutschen Bahn mit Platz für bis zu 900 Passagiere und laut Bahn mit mehr Komfort und Platz für Gepäck.

Im Zweistundentakt nach Brüssel

Zudem fahren ab dem kommenden Jahr täglich drei Züge von NRW über Erfurt und Jena ins thüringische Gera. Auf der internationalen Verbindung Frankfurt/Main-Köln-Aachen-Brüssel sollen ab April im Zweistundentakt Züge fahren.

"Wir brauchen eine Verkehrswende!"

WDR 5 Morgenecho - Kommentar 02.10.2018 03:27 Min. WDR 5

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Steigende Preise im Fernverkehr

Mit dem Fahrplanwechsel erhöht die Deutsche Bahn zudem ab dem 09. Dezember die Fernverkehrspreise um durchschnittlich 0,9 Prozent. Die Sparpreise und die BahnCard 25 sowie die Bahncard 50 bleiben dabei unverändert. Die Preise für die Streckenzeitkarten und die BahnCard 100 steigen durchschnittlich um 2,9 Prozent.

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Stand: 04.10.2018, 12:07

Kommentare zum Thema

3 Kommentare

  • 3 CFG1645 05.10.2018, 00:01 Uhr

    Man muss erstaunt sein: die Bahn AG schafft mehr ICE-Verbindungen in NRW. Bereits heute ist die Taktung erstaunlich dicht; Züge des Nah- und Regionalverkehrs haben das Nachsehen, weil sie auf verspätete Fernverkehrszüge warten oder diese überholen lassen müssen. Folge: Der Nahverkehr ist verspätet, Pendler und kegelvereinsausflugsfreudige Rentner sind gestresst. Die Deutsche Bahn AG mit ihren schienengebundenen Angebot ist für mich schon lange keine Option mehr: 1.-Klasse-Wagen werden für Fahrgäste der 2. Klasse freigegeben, weil der Zug überfüllt ist. Dem entgegengesetzt fährt gestern ein ICE mit zwei Zugteilen - am Feiertag; in Wagen 28 waren wir auf der gesamten Strecke vielleicht 30 Fahrgäste. Aber der IC 2020/2021, der - auch und gerade an den Wochenenden - überfüllt ist, fährt mit sechs Wagen. Man fühlt sich wie eine Sardine in einer Büchse - das Öl gratis dazu. Pecunia non olet - das sollte auch und gerade für die DB AG gelten! Mehr Investition, bitte!

  • 2 hoe'oe 04.10.2018, 22:20 Uhr

    Wow, ICE! Das Wort haben wir hier in Südwestfalen schon mal irgendwo gehört. Aber wir sind schon froh, wenn alle zwei Stunden ein Bummelzug kommt. Und wann sollte doch gleich noch der Siegener Bahnhof fertig sein, samt seiner Luxusfußgängerbrücke? Letztes Jahr? Oder schon vor zwei Jahren? Das Ding wird vermutlich baufällig noch bevor es überhaupt in Betrieb geht.

  • 1 Michael Peter 04.10.2018, 18:13 Uhr

    Noch mehr ICE-Verbindungen in NRW bedeuten für Pendler im Regionalverkehr noch mehr Belastungen durch immer wieder verspätete Fernverkehr-Verbindungen, daher unplanmäßige, besetzte Bahngleise und Überholungen. Gerade Düsseldorf und Köln sind zumindest in den Rush-Hours ausgereizt, so dass jeder weitere Zug -unmittelbar oder mittelbar- die Situation verschärft. Und zwar für jene, die das modernste Produkt der Deutschen Bahn nicht nutzen können. Von "Mehr Platz und Komfort" können die Pendler in RE und RB oftmals nur träumen. Sie sind die Benachteiligten gegenüber IC/ICE und Thalys, wenngleich die inzwischen jährlich erfolgenden Preiserhöhungen selbstverständlich auch den Nah- und Regionalverkehr treffen. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen Fernverkehrszüge in Ausnahmefällen freigegeben wurden, heute ist man auf achselzuckendes Personal und die Fahrgastrechte verwiesen. In der Praxis ist man damit auf dem Abstellgleis. Es braucht keine modernere, sondern eine funktionierende Bahn!

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