Unfallfahrer von Alsdorf unter Mordverdacht

Um einen verunfallten PKW auf L 240 stehen mehrere Feuerwehrmänner.

Unfallfahrer von Alsdorf unter Mordverdacht

  • Haftbefehl gegen Unfallfahrer von Alsdorf
  • Staatsanwaltschaft Aachen untersucht Mordverdacht
  • Unfallfahrer in Untersuchungshaft

Nach dem tödlichen Unfall in Alsdorf-Hoengen Anfang Januar steht der Unfallfahrer jetzt unter Mordverdacht. Gegen den 45-jährigen Fahrer aus Langenfeld ist Haftbefehl erlassen worden.

Motiv des Unfallfahrers unklar

Die Staatsanwaltschaft hält es für möglich, dass der 45-Jährige mit voller Absicht und in hohem Tempo gegen einen BMW gerast ist, der an einer roten Ampel wartete.

Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass der Mann seinen Beifahrer töten wollte, sagte eine Sprecherin am Donnerstag (31.01.2019). Zwischen beiden Männern bestand eine Liebesbeziehung. Aber auch eine Selbstmordabsicht könne nicht ausgeschlossen werden.

BMW-Fahrer bleibt querschnittsgelähmt

Der 43-jährige Beifahrer starb einen Tag nach dem Unfall an seinen schweren Verletzungen. Der 48 Jahre alte BMW-Fahrer aus Alsdorf ist inzwischen außer Lebensgefahr, werde aber wohl für sein Leben querschnittsgelähmt bleiben, so die Staatsanwaltschaft Aachen.

Der Unfallfahrer ist mittlerweile in ein Justizkrankenhaus verlegt worden und befindet sich in Untersuchungshaft.

Stand: 31.01.2019, 10:11

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