So erlebte NRW die Mondfinsternis

So erlebte NRW die Mondfinsternis

Um die längste totale Mondfinsternis dieses Jahrhunderts zu beobachten, versammelten sich tausende Menschen in NRW. Viele fotografierten das Spektakel am Nachthimmel auch.

Der blutrote Mond steht neben einer Hausfassade in Köln am Himmel

Als der Mond gegen 21 Uhr am Himmel über Nordrhein-Westfalen erschien, leuchtete er bereits blutrot. Ursache dafür war langwelliges rotes Licht von der Sonne, das in Richtung Mond gelenkt wurde, während kurzwelliges blaues Licht von der Erdatmosphäre absorbiert wurde.

Als der Mond gegen 21 Uhr am Himmel über Nordrhein-Westfalen erschien, leuchtete er bereits blutrot. Ursache dafür war langwelliges rotes Licht von der Sonne, das in Richtung Mond gelenkt wurde, während kurzwelliges blaues Licht von der Erdatmosphäre absorbiert wurde.

Um das Himmelsschauspiel gut sehen zu können, versammelten sich viele Menschen im ganzen Land an freistehenden Orten. Unter anderem war die Hohenzollernbrücke in Köln gut besucht.

Aber auch auf der Duisburger Aussichtsplattform "Tiger and Turtle" fanden sich viele Schaulustige ein, um die Mondfinsternis bei lauen Temperaturen zu beobachten.

Durch den klaren Himmel war die Sicht so gut, dass sich der Mond selbst Beobachtern in der Stadt prominent präsentierte - hier ein Bild aus Düsseldorf.

Aber natürlich war die Sicht auf den Erdtrabanten in weniger dicht bebauten Gegenden noch besser - wie hier in Leverkusen-Schlebusch.

Vor allem für Hobbyfotografen war das Spektakel am Himmel ein willkommenes Motiv. Peter Behrens aus Aachen schoss zum Beispiel diese spektakuläre Aufnahme des Blutmonds über NRW.

Antje Kießler gelang sogar ein Foto mit dem Handy, auf dem nicht nur der Mond, sondern auch der Kölner Dom gut sichtbar ist.

Nikolai Schlüter hielt mit seiner Kamera während der blauen Stunde die Schaulustigen fest, die sich auf der Kölner Südbrücke versammelt hatten.

In Rheindahlen bei Mönchengladbach fing Susanne Schnabel die Zuschauer der Mondfinsternis mit einer Langzeitbelichtung sehr künstlerisch ein.

Und WDR.de-User Klaus Eichelbrenner wurde von dem Schauspiel am Himmel offenbar so inspiriert, dass er die Mondfinsternis zuhause nachbaute - quasi als astronomisches Ereignis für jeden Tag.

Stand: 28.07.2018, 11:15 Uhr