Rund 14.000 Funklöcher in Nordrhein-Westfalen

Smartphone mit Anzeige "Kein Netz"

Rund 14.000 Funklöcher in Nordrhein-Westfalen

  • FDP stellt Anfrage zu Mobilfunkempfang in NRW
  • Schlechtester Empfang im Regierungsbezirk Arnsberg
  • Münster hat die wenigsten Funklöcher

Bei der Mobilfunkverfügbarkeit in Nordrhein-Westfalen gibt es deutliche Unterschiede. Während der Regierungsbezirk Münster gut versorgt ist, gibt es im Regierungsbezirk Arnsberg mehr Lücken, wie aus der Antwort des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur auf eine Anfrage des FDP-Bundestagsabgeordneten Bernd Reuther hervorgeht.

Reuther hatte wissen wollen, wie viele sogenannte Rasterzellen zur Erfassung der Mobilfunkabdeckung in NRW in die Kategorie "kein Netz" fallen. Der Antwort zufolge gibt es in NRW rund 14.000 Funklöcher über bewohntem Gebiet.

"Fehler korrigieren: Funklöcher stopfen!"

WDR 5 Morgenecho - Kommentar 19.11.2019 01:51 Min. Verfügbar bis 18.11.2020 WDR 5 Von Dirk Rodenkirch

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Das entspricht rund 2,6 Prozent aller etwa 546.000 Mobilfunk-Rasterzellen in NRW, berichtet die dpa am Samstag (02.05.2020). Als Rasterzellen ohne Mobilfunkverfügbarkeit wurden solche ausgewertet, in denen weniger als 50 Prozent der Haushalte mit 3G und 4G versorgt sind.

Forderung: Mehr Tempo beim Ausbau von Funkmasten

Im Regierungsbezirk Münster gelten demnach nur etwas über 0,1 Prozent der Zellen als nicht ausreichend mit Mobilfunk versorgt. Im Regierungsbezirk Arnsberg sind es etwa 6 Prozent. Dazwischen liegen die Regierungsbezirke Düsseldorf (1,3 Prozent), Detmold (2,3 Prozent) und Köln (2,9 Prozent).

Die Zahlen zeigten, dass "unterbrechungsfreies Surfen und Telefonieren noch immer nicht selbstverständlich" sei, so Reuther. Deswegen müsse die Bundesregierung mehr Tempo beim Ausbau von Funkmasten machen.

Stand: 02.05.2020, 09:55

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