So viele Wohnungen wie noch nie in NRW

So viele Wohnungen wie noch nie in NRW

  • Drei Prozent mehr Wohnungen als noch 2010
  • Größter Zuwachs in den Kreisen Heinsberg und Kleve
  • Baugenehmigungen gingen aber zurück

In NRW gab es Ende 2017 insgesamt 8,97 Millionen Wohnungen - ein neuer Höchststand. Das gab die amtliche Statistikstelle IT.NRW am Dienstag (03.07.2018) bekannt.

Der Wohnungsbestand sei hierzulande um 0,5 Prozent höher als im Vorjahr gewesen - und um drei Prozent höher als noch im Jahr 2010.

Im Ruhrgebiet und im Märkischen Kreis hat sich der Wohnungsbestand seit 2010 am geringsten verändert. Am meisten gebaut wurde im Kreis Kleve, Heinsberg und Steinfurt.

Baugenehmigungen gehen zurück

Auch in Ballungsräumen wie Köln und Düsseldorf habe es 3,5 bzw. 3,1 Prozent mehr Wohnungen als noch 2010 gegeben. Dennoch fehlt in den Städten nach wie vor bezahlbarer Wohnraum. Über die Kosten pro Quadratmeter verrät die aktuelle Studie nichts.

Zudem hatte IT.NRW im April bekannt gegeben, dass die Baugenehmigungen für weitere Wohnungen in NRW zurück gegangen sind.

Statistisch leben laut Angaben je zwei Personen in einer Wohnung. Die Durchschnittsgröße beträgt 90,4 Quadratmeter, die Zahl der Zimmer liegt bei 4,3. Jedem NRW-Bürger stünden im Mittel 45,3 Quadratmeter zur Verfügung, haben die Statistiker errechnet.

Stand: 03.07.2018, 14:57

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