Nationalpark Eifel: Artenvielfalt und Besucherrekord

Ranger im Nationalpark Eifel

Nationalpark Eifel: Artenvielfalt und Besucherrekord

Im Nationalpark Eifel haben Biologen inzwischen 10.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten nachgewiesen. Allein im vergangenen Jahr wurden 600 Arten neu entdeckt und dokumentiert.

Das sagte die Parkleitung am Dienstag (03.07.2018) auf ihrer Jahrespressekonferenz. Mittlerweile lebt zum Beispiel die extrem seltene Brillengrasmücke im Nationalpark, ein Singvogel aus dem Mittelmeerraum, der erstmals in NRW gesichtet wurde. Auch die aus dem Mittelmeerraum stammenden Gänsegeier sind im Nationalpark ansässig.

Neu entdeckt: die Sumpfspitzmaus

Sumpfspitzmaus

Seit 50 Jahren erstmals nachgewiesen

Forstamtsleiter Dr. Michael Röös freut sich besonders über den Wiederfund der Sumpfspitzmaus: "Das ist ein Insektenfresser, der 50 Jahre nicht mehr in der Nordeifel nachgewiesen werden konnte. Das ist uns jetzt im Nationalpark gelungen."

Besucherrekord

Wie attraktiv der Nationalpark Eifel ist, zeigen die gestiegenen Besucherzahlen: Mit rund 850.000 Gästen erzielte der Nationalpark einen neuen Rekord.

Verstöße nehmen zu

Kritisch bewerten die Ranger bei ihren Kontrollgängen allerdings die zunehmenden Verstöße der Wanderer. Viele Besucher halten die ausgeschilderten Wege bei ihren Wanderungen nicht ein, oder leinen ihre Hunde nicht an, wie es im Park vorgeschrieben ist.

Stand: 03.07.2018, 16:30

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