Mehr Badetote in NRW

Mehr Badetote in NRW

  • Zahl der Badetoten 2018 gestiegen
  • Auch in NRW mehr Menschen verunglückt
  • Unfälle häufig an Binnengewässern

Die Zahl der Badetoten ist in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr gestiegen. Wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag (21.02.2019) in Hamburg mitteilte, sind 2018 in Nordrhein-Westfalen 63 Menschen ertrunken - acht mehr als im Vorjahr. Grund dafür sei der lange heiße Sommer.

Nordrhein-Westfalen liegt damit auf Platz zwei der bundesweiten Statistik. Die meisten Badetoten gab es in Bayern. Bundesweit stieg die Zahl der Badetoten um knapp 20 Prozent auf 504. Darunter waren elf Kinder im Grundschul- und 15 im Vorschulalter.

29 Menschen im Schwimmbad ertrunken

Die meisten Todesfälle ereigneten sich beim Baden in Flüssen, Bächen oder Seen. "Binnengewässer führen leider noch immer die Ertrinkungsstatistiken an, denn sie werden in den seltensten Fällen von Rettungsschwimmern bewacht", sagte DLRG-Präsident Achim Haag.

Viele Menschen würden bei heißen Temperaturen zu sorglos ins Wasser gehen. Weitere Gründe für Unglücke sind Alkoholmissbrauch und Selbstüberschätzung.

Zu den Risikogruppen gehören insbesondere ältere Menschen und Flüchtlinge. Letztere sind häufig Nichtschwimmer.

Warum ist das Schwimmen im Rhein lebensgefährlich? 11:04 Min. Verfügbar bis 15.08.2023

Stand: 21.02.2019, 13:02

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