Luftverschmutzung: NRW hält Feinstaub-Grenzwerte ein

Feinstaubmessgerät im Hambacher Forst

Luftverschmutzung: NRW hält Feinstaub-Grenzwerte ein

  • Feinstaub-Werte in NRW im erlaubten Bereich
  • Noch keine Angaben zur Stickstoffdioxid-Belastung
  • Feinstaub eine große Gefahr für die Gesundheit

Beim gefährlichen Feinstaub sind die Jahres-Grenzwerte in NRW 2017 zum vierten Mal in Folge nicht überschritten worden. Das könne man anhand der vorläufigen Messdaten bereits sagen, teilte ein Sprecher des Landesumweltamtes am Freitag (12.01.2018) mit.

Zum Stickstoffdioxid, das zuletzt zum Hauptproblem für die Luftqualität geworden ist, gebe es noch keine verlässlichen Zahlen.

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EU-Vorgabe erfüllt

Beim Feinstaub sei an allen 70 NRW-Messstandorten die EU-Vorgabe erfüllt worden, dass der Grenzwert von 50 Mikrogramm nicht an mehr als 35 Tagen überschritten werden dürfe.

Schädigung der Atemwege und Lunge

Winzige Feinstaubpartikel können die Atemwege reizen und auf Dauer die Lungenfunktion stören. Der Feinstaub gelange bis in die Organe und könne dort auf lange Sicht Schäden hervorrufen, sagte Wilhelm Deitermann vom Landesumweltamt.

Stand: 12.01.2018, 07:17