Unwetter in NRW: Starkregen vom Niederrhein bis nach Lippe

Qualmende Wohnhaus-Dach, Blitze am Himmel, Feuerwehrfahrzeuge im Vordergrund

Unwetter in NRW: Starkregen vom Niederrhein bis nach Lippe

Schwere Unwetter haben am Abend und in der Nacht zu Freitag NRW getroffen. Am Niederrhein fiel in einer Stunde ein Drittel der Gesamt-Regenmenge seit Frühlingsbeginn.

Schwere Unwetter haben am Donnerstagabend und in der Nacht zu Freitag Teile von Nordrhein-Westfalen getroffen. Es kam zu Starkregen und Hagelschauern, allerdings lokal sehr begrenzt.

Betroffen waren vor allem der Niederrhein und die Kreise Steinfurt und Lippe. In Grevenbroich fiel innerhalb nur einer Stunde halb so viel Regen wie in den gesamten fünf Monaten zuvor.

54 Liter Regen in einer Stunde

Die schwersten Wolkenbrüche gab es in Lage-Hörste am Fuß des Teutoburger Waldes mit 54 Litern Regen innerhalb einer Stunde kurz nach Mitternacht. Bemerkenswert: Im nur wenige Kilometer entfernten Oerlinghausen fielen nur acht Liter Regen. Stark betroffen war auch die Stadt Detmold.

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Einsatzkräfte der Feuerwehr arbeiten mit einer Drehleiter an einem Wohnhausdach

Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) wurden in NRW Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h gemessen, teils fielen drei Zentimeter große Hagelkörner. Im Kreis Steinfurt kam es zudem vereinzelt zu Blitzeinschlägen. Ein Fachwerkhaus geriet in Brand und ist vorerst unbewohnbar. Verletzt wurde aber niemand.

Unwetterwarnungen inzwischen aufgehoben

Eine echte Abkühlung brachten die Gewitter nur kurzzeitig. Inzwischen sind alle Unwetterwarnungen für NRW aufgehoben. Es kann aber am Freitag nach sonnigem Beginn ab dem frühen Nachmittag wieder zu lokalen Unwettern kommen. Dazu bleibt es schwül-warm. Am Wochenende könnten die Temperaturen unter die 30-Grad-Marke fallen.

Stand: 14.08.2020, 09:04

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