Proteinpulver aus Grillen und Limonade aus Abfällen

Proteinpulver aus Grillen und Limonade aus Abfällen

Der Trend zur Nachhaltigkeit hat auch die Lebensmittelherstellung erreicht. Auf der Grünen Woche stellen mehrere Start-ups ressourcenschonende Produkte vor.

Eine Orangenschale liegt neben einem Glas mit orangefarbender Limonade

Wieso nicht ein Getränk aus dem Teil einer Frucht machen, das meist im Mülleimer landet? Das dachte sich ein Start-up aus Lemgo in Ostwestfalen-Lippe und entwickelte eine Limonade aus Orangen- und Zitronen-Schalen. Genutzt werden dafür die ausgepressten Fruchtschalen aus Saftbars.

Wieso nicht ein Getränk aus dem Teil einer Frucht machen, das meist im Mülleimer landet? Das dachte sich ein Start-up aus Lemgo in Ostwestfalen-Lippe und entwickelte eine Limonade aus Orangen- und Zitronen-Schalen. Genutzt werden dafür die ausgepressten Fruchtschalen aus Saftbars.

Ebenfalls ein "Abfallprodukt" nutzten zwei Studentinnen der Universität Hohenheim in Baden-Württemberg. Aus überreifen Bananen, die im Supermarkt nicht mehr verkauft werden, stellen sie Frühstücks-Cerealien her. Sie gewannen mit der Idee sogar einen europäischen Wettbewerb gegen Lebensmittelverschwendung.

Die Idee, zwei Food-Trends miteinander zu verbinden, hatten gleich zwei Start-ups aus NRW. Mit ihrem Proteinpulver aus Insekten sprechen die jungen Firmen aus Köln und dem Kreis Heinsberg nicht nur Menschen an, die Nachhaltig leben wollen. Auch für Fitness-Sportler sind die Produkte interessant.

Ebenfalls an aktive und vor allem kalorienbewusste Menschen wendet sich ein Start-up aus München. Es hat eine Trinkflasche entwickelt, an der ein Ring angebracht werden kann, der mittels Duftaromen Geschmack ins Wasser bringt - ganz ohne Kalorien, dafür aber mit regelmäßig anfallendem Müll.

Stand: 17.01.2020, 06:30 Uhr