Laumann: Höhere Bußgelder bei Verstößen in Schlachthöfen

Dutzende Schweinehälften hängen an Hinterpfoten kopfüber in einem Kühlhaus

Laumann: Höhere Bußgelder bei Verstößen in Schlachthöfen

  • Verstöße in Schlachthöfen
  • Laumann für höhere Bußgelder
  • Minister fordert Bundesgesetz

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will Verstöße gegen die Arbeitszeit in Schlachthöfen härter bestrafen. Statt bislang maximal 15.000 Euro sollten es künftig 30.000 Euro sein, schlug er in einem Schreiben an die Bundesregierung vor, über das die "Neue Osnabrücker Zeitung" (Samstag/16.05.2020) berichtete.

Zudem sollten die behördlichen Kontrollbefugnisse in Sachen Unterbringung ausgeweitet werden, so dass künftig auch privat vermietete Wohnungen überprüft werden können. Laumann sprach sich für ein Bundesgesetz aus, das die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Fleischindustrie verbessert. In deutschen Schlachthöfen waren zuletzt vermehrt Corona-Infektionen aufgetreten.

Stand: 16.05.2020, 15:46

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