1.000 Euro für jedes Lastenrad? Diese Zuschüsse gibt es jetzt schon

1.000 Euro für jedes Lastenrad? Diese Zuschüsse gibt es jetzt schon

Mit 1.000 Euro wollen die Grünen Privatleute beim Kauf eines Lastenrades bezuschussen. Das soll mehr Menschen dazu bewegen, vom Auto auf E-Lastenräder umzusteigen. Ganz neu ist die Idee nicht.

Bisher können überwiegend Unternehmen, Behörden und Vereine Zuschüsse für E-Lastenräder beantragen. Das sind zum Beispiel Restaurants, die die Lastenräder für die Auslieferung von Essen oder Lebensmitteln benötigen. Oder Handwerker, die damit zum Beispiel in der Großstadt ihr Werkzeug transportieren - Parkplatzsuche adé.

Förderung von Bund, Land und Kommunen

Fördergeld gibt es auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene. Der Bund zum Beispiel zahlt für gewerblich genutzte Lastenfahrräder mit Elektroantrieb 25 Prozent der Anschaffungskosten. Die liegen meist zwischen 3.000 und 5.000 Euro.

Deutlich mehr gibt es vom Land NRW, und zwar bis zu 60 Prozent. Allerdings ist dabei eine Bedingung, dass der Antragssteller in einer Kommune lebt, in der die Stickoxid-Grenzwerte regelmäßig überschritten werden.

In Düsseldorf und Köln auch Fördergeld für Privatleute

Auch die Kommunen selber haben Förderprogramme. Die Stadt Düsseldorf zum Beispiel bietet einen Fördertopf von einer Millionen Euro. Hier haben auch Privatleute Anspruch auf einen Zuschuss von 50 Prozent der Anschaffungskosten, maximal 2.500 Euro.

Die Stadt Köln hat 500.000 Euro für Lastenräder zur Verfügung gestellt, auch hier können Privatleute Anträge einreichen, für dieses Jahr ist die Frist für Antragssteller aber abgelaufen.

In welcher Kommunen es aktuell wie viel Geld noch gibt, wissen die Händler am besten. Ein paar Händler bieten auch auf ihrer Internetseite eine Übersicht.

Fördermöglichkeiten gibt es also schon jetzt, allerdings richten sich die meisten an Unternehmer, nicht an Privatleute. Genau das wollen die Grünen mit ihrem Vorstoß jetzt ändern.

Stand: 23.08.2021, 20:53

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