Kohleausstieg: Laschet fordert Wettbewerbsfähigkeit für NRW

Kohlebagger im Tagebau

Kohleausstieg: Laschet fordert Wettbewerbsfähigkeit für NRW

  • Laschet fordert zuverlässigen Rahmen für Kohleausstieg
  • NRW will Tempo beim Klimaschutz machen
  • Pinkwart vertraut auf gerechte Lastenverteilung

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat vor einem Spitzentreffen die Bedeutung zuverlässiger Rahmenbedingungen beim Kohleausstieg betont. "Ein ambitionierter Kohleausstieg wird uns nur gelingen, wenn wir die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Gebieten mitnehmen und die Wettbewerbsfähigkeit vor Ort sicherstellen", sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur.

Laschet wird am Mittwochabend (15.01.2020) zusammen mit den Ministerpräsidenten der anderen Kohle-Länder zu einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin erwartet. Dabei soll es unter anderem um die geplanten Strukturhilfen für die Reviere in Nordrhein-Westfalen gehen.

Laschet will Tempo beim Klimaschutz machen

Ein "Paket der Vernunft" müsse die Anliegen Klimaschutz, Strukturstärkung und Versorgungssicherheit zusammenbringen. "Dafür muss die Bundesregierung nun verlässliche Rahmenbedingungen schaffen", stellte Laschet fest. Nordrhein-Westfalen wolle beim Klimaschutz Tempo machen, den Hambacher Forst dauerhaft erhalten und im Rheinischen Revier mit dem Ausstieg aus der Kohleverstromung beginnen.

Energieminister zeigt sich zuversichtlich

NRW-Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) mahnte an, keine Zeit mehr zu verlieren. Er sei "zuversichtlich, dass es zu einem energie-, klima- und strukturpolitisch verantwortlichen Ergebnis mit einer fairen Lastenverteilung zwischen den Kraftwerksstandorten in Ost und West kommen wird."

Stand: 15.01.2020, 11:41

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