Windräder als Nothilfe für NRW-Waldbauern?

Windrad im Wald

Windräder als Nothilfe für NRW-Waldbauern?

  • Mehr Windräder in NRW-Wäldern?
  • Nachdenken über Nothilfe für Waldbauern
  • Anlagen nach 20 Jahren wieder abbauen

In den Wäldern von NRW könnte es künftig doch wieder mehr Windräder geben. Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) deutete am Freitag (02.08.2019) gegenüber dem WDR an, als Nothilfe für die Waldbauern vorübergehend mehr Windräder zuzulassen.

Die privaten Waldbesitzer in NRW fordern schon länger die Zulassung von mehr Windrädern im Wald, um ihre wirtschaftlichen Verluste durch Dürren, Borkenkäfern und Sturm auszugleichen - der Preis für Holz ist massiv eingebrochen.

Im Landesentwicklungsplan ist der Bau von Windrädern im Wald eingeschränkt

Erst im Juli hatte der Düsseldorfer Landtag mit der Stimmenmehrheit von CDU und FDP den umstrittenen Landesentwicklungsplan beschlossen. Darin wird der Bau von Windrädern im Wald kräftig eingeschränkt. Schwarz-Gelb begründete dies mit der angeblich nicht vorhandenen Akzeptanz von Windrädern im Wald in der Bevölkerung.

Auch der Landesbetrieb Wald und Holz als Landesbehörde kann sich mehr Windräder zum Beispiel auf Sturmflächen vorstellen. Der Landesbetrieb argumentiert, bis die Sturmflächen wieder aufgeforstet sind, vergingen Jahrzehnte. In dieser Zeit könnten Windräder im Wald stehen, die dann nach 20 Jahren wieder abgebaut werden könnten.

Waldsterben 2.0 - Wie schlimm ist es wirklich?

WDR RheinBlick 26.07.2019 25:25 Min. Verfügbar bis 26.07.2020 WDR Online

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Stand: 02.08.2019, 20:27