Weniger Kinder abhängig von Leistungen für bedürftige Eltern

Kinder beim Fußballspielen

Weniger Kinder abhängig von Leistungen für bedürftige Eltern

Erstmals seit 2013 ist in NRW die Zahl der Kinder gesunken, die in Haushalten mit bedürftigen Eltern auf Leistungen der Arbeitsagentur angewiesen sind.

Ende 2018 waren rund 566.000 Kinder davon betroffen - gut zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die NRW-Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Dienstag (23.04.2019) mitteilte. Dabei gehe es nicht allein um Unterstützung durch Arbeitslosengeld oder Grundsicherung, sondern auch etwa um Leistungen für Eltern, die arbeiten, deren Verdienst aber nicht reicht.

"Erfreulich ist, dass die Arbeitslosigkeit in Haushalten mit Kindern insgesamt abgebaut werden konnte", hieß es in einer Mitteilung. Alleinerziehende hätten davon allerdings weniger profitieren können. "Häufig ist die Ursache für den Leistungsbezug, dass ein Elternteil allein sich um die Kinder kümmert." Jede zweite sogenannte Bedarfsgemeinschaft sei ein Haushalt eines Alleinerziehenden gewesen.

Stand: 23.04.2019, 16:41