Verbeamtete Lehrer: SPD fordert gleiche Besoldung für alle

Zwei Schüler melden sich in einem Klassenraum der Schule, während der Lehrer an der Tafel steht (Foto vom 01.02.2011)

Verbeamtete Lehrer: SPD fordert gleiche Besoldung für alle

  • Alle verbeamteten Lehrer sollen gleich besoldet werden
  • SPD präsentiert Änderungsanträge für Etatberatungen
  • Mehr Geld an Kommunen für Flüchtlinge

Die SPD-Opposition im Düsseldorfer Landtag fordert angesichts sprudelnder Steuereinnahmen den Einstieg in die gleiche Besoldung aller verbeamteten Lehrer ab dem nächsten Schuljahr.

Bei den abschließenden Beratungen des Landeshaushalts 2018 will die SPD dafür nächste Woche im Landtag 100 Millionen Euro beantragen, wie ihr Finanzexperte Stefan Zimkeit am Mittwoch (10.01.2018) mitteilte. Ziel sei die Besoldungsstufe A 13 für alle, um die Attraktivität des Berufs vor allem für Grundschullehrer wieder zu erhöhen.

Schulkostenpauschale in der Altenpflegeausbildung erhöhen

Zimkeit stellte zugleich weitere Änderungsanträge der SPD vor. So wollen die Sozialdemokraten, dass die Schulkostenpauschale in der Altenpflegeausbildung von 63 Millionen auf 110 Millionen erhöht wird. Das Geld fließt an die Träger.

Zudem könnten die Kommunen angesichts der guten Haushaltslage viel mehr Geld für die Integration von Flüchtlingen erhalten als die von CDU und FDP angekündigten 100 Millionen von insgesamt 434 Millionen Euro aus der Integrationspauschale des Bundes, betonte Zimkeit.

Stand: 10.01.2018, 18:09