Ministerin: Trinkwasserversorgung in NRW gesichert

Das Bild zeigt ein Glas Wasser unter einem laufenden Wasserhahn.

Ministerin: Trinkwasserversorgung in NRW gesichert

  • Talsperren ausreichend gefüllt
  • Ministerin ruft zu sparsamem Umgang auf
  • Gemeinden im Münsterland schlagen Alarm

Die Trinkwasserversorgung in Nordrhein-Westfalen ist auch an heißen Tagen gesichert. Die Wasserversorgungsanlagen im Land seien so ausgelegt, dass sie eine sichere Versorgung der Menschen mit Trinkwasser sicherstellen, teilte das Umweltministerium am Freitag (28.06.2019) mit. Auch die für die Trinkwasserversorgung wichtigen Talsperren seien noch ausreichend gefüllt.

Trinkwassermangel in NRW?!

WDR 4 Zur Sache 27.06.2019 02:22 Min. Verfügbar bis 26.06.2020 WDR 4

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Nach Angaben des Ministeriums sind allerdings die tiefen Bodenschichten infolge der langen Trockenperiode weiterhin zu trocken, auch das Grundwasser habe noch nicht wieder den alten Stand erreicht. Einige Kommunen, in denen es aufgrund anhaltender Trockenheit zu Versorgungsengpässen kommt, haben ihre Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sorgsam mit dem Trinkwasser umzugehen.

Verhaltensregeln der Kommunen ernst nehmen

"Ich appelliere an die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Regionen, die Verhaltensregeln ihrer Kommunen ernst zu nehmen und unbedingt zu beachten", sagte Ministerin Heinen-Esser. Es sei wichtig, mit Grund- und Trinkwasser sparsam und sorgsam umzugehen und Wasser nicht zu verschwenden, appellierte die CDU-Politikerin.

Im westlichen Münsterland hatten die lokalen Versorger angesichts einer drohenden Trinkwasserknappheit in Vreden, Stadtlohn und Südlohn Alarm geschlagen. Auch in vier Gemeinden der Kreise Herford und Minden-Lübbecke wird wegen der anhaltenden Hitze das Wasser knapp.

Stand: 28.06.2019, 10:15