Islamisten im Visier: Experten-Einheit im LKA nimmt Arbeit auf

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Islamisten im Visier: Experten-Einheit im LKA nimmt Arbeit auf

  • Verbesserte Terrorabwehr in NRW
  • Neue Experten-Einheit im LKA
  • 250 Mitarbeiter sollen Hand in Hand arbeiten

Nordrhein-Westfalen will seine Terrorabwehr verbessern. Zum Jahresbeginn nimmt im Landeskriminalamt (LKA) deshalb eine neue Abteilung ihre Arbeit auf. Sie soll für die Überwachung von rund 30 Islamisten zuständig sein, die als besonders gefährlich gelten. In NRW werden insgesamt knapp 300 Personen als islamistische Gefährder eingestuft.

Nach Angaben des NRW-Innenministeriums vom Dienstag (01.01.2019) sollen für die neue Einheit etwa 250 Mitarbeiter aus anderen Abteilungen und Präsidien zusammengezogen werden. Bislang wurden die Fälle nach Wohnortprinzip bearbeitet.

Reul setzt auf bessere Vernetzung

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) will diese Arbeit nun aber bei den riskantesten Fällen zentralisieren und die Fachleute besser vernetzen. In der selben Abteilung "Terrorismusbekämpfung" wird parallel zum sogenannten Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) des Bundes auch eine eigene Kooperationsplattform für alle relevanten Experten Nordrhein-Westfalens etabliert.

Stand: 01.01.2019, 13:32