2.500 Mitarbeiter von Straßen.NRW wechseln zum Bund

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU)

2.500 Mitarbeiter von Straßen.NRW wechseln zum Bund

Von Rainer Striewski

  • Autobahnplanung geht von NRW an den Bund
  • 2.500 Mitarbeiter von Straßen.NRW wechseln Arbeitgeber
  • NRW verwaltet aber weiter Bundesstraßen im Land

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW wird knapp die Hälfte seiner Mitarbeiter an den Bund abgeben. Das erklärte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) am Dienstag (13.03.2018) in Düsseldorf.

Standortgarantie für Mitarbeiter

Denn ab dem Jahr 2021 geht die Verwaltung der Autobahnen in NRW an den Bund über. Damit werden etwa 2.500 Mitarbeiter von Straßen-NRW zum Bund wechseln, 3.100 Mitarbeiter verbleiben im Landesbetrieb.

In NRW gehen aber keine Arbeitsplätze verloren, denn laut Wüst gibt es eine Standortgarantie. Trotz Veränderung bei den Aufgaben werde es keine grundsätzliche Änderung der Struktur geben, so der Verkehrsminister.

Autobahnverwaltung künftig beim Bund

Bund und Länder hatten sich 2017 darauf verständigt, eine zentrale Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und Bundesstraßen zu gründen. In ihr soll künftig der Bau, die Planung und der Betrieb der Autobahnen und - wenn die Länder dies möchten - auch der Bundesstraßen gebündelt werden.

Bundesstraßen bleiben in NRW-Hand

Das Landeskabinett beschloss jedoch am Dienstag, dass die Bundesstraßen in NRW in der Verwaltung des Landesbetriebs Straßen.NRW verbleiben sollen. "Die Bundesstraßen sind wichtige Verkehrsachsen für die Erschließung von Wirtschafts- und Mittelzentren, gerade auch außerhalb der Ballungsräume", erklärte Wüst.

Das Land müsse seine Einflussmöglichkeiten auf die Planung behalten, vor allem, wenn es um die Erschließung von mittelstandsstarken Regionen gehe. Das Land NRW verfügt nach Angaben des Verkehrsministeriums über circa 4.500 Kilometer Bundesstraßen und 2.200 Autobahnkilometer.

Stand: 13.03.2018, 15:58