Statistisches Jahrbuch für NRW 2018 erschienen

Grüne und rote Zahlen auf weißem Grund bilden den Kartenumriss von NRW

Statistisches Jahrbuch für NRW 2018 erschienen

  • Statistisches Jahrbuch für NRW erschienen
  • Einblick in soziale und wirtschaftliche Verhältnisse
  • Nachschlagewerk mit mehr als 800 Seiten

NRW ist vielseitig: Das zeigt der Blick in das am Dienstag (18.12.2018) vorgestellte Statistische Jahrbuch. Auf mehr als 800 Seiten gibt es einen Einblick in die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in NRW. Eine Auswahl:

Exporte auf einem Rekordwert

Das Bruttoinlandsprodukt stieg 2017 um 1,7 Prozent. Mit 692 Milliarden Euro wurden damit in NRW 21,2 Prozent der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung erbracht.

Die Exporte der NRW-Wirtschaft summierten sich 2017 auf den Rekordwert von 191,3 Milliarden Euro. Auch der Importwert stieg mit 228,2 Milliarden Euro auf einen Höchststand.

Knapp 13 Prozent haben keinen deutschen Pass

Etwa jeder achte Einwohner (12,8 Prozent) hatte Ende 2017 keinen deutschen Pass. Die höchsten Ausländeranteile hatten Duisburg (20,2 Prozent) und Düsseldorf (19,7), die niedrigsten die Kreise Höxter (5,4) und Coesfeld (6,1 Prozent).

Alle 18 Stunden ein Verkehrstoter

In NRW waren Anfang 2018 mehr als 11,7 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen – also 655 Fahrzeuge je 1.000 Einwohner. Die höchste Kfz-Dichte herrschte in Bonn (795) und im Kreis Olpe (775); die niedrigste gab es in Köln (515) und Duisburg (524).

Mit 484 war die Zahl der Verkehrstoten auf dem zweitniedrigsten Stand – 1968 starben mit 4.324 noch neunmal so viele Menschen im Straßenverkehr.

Alle drei Minuten eine Geburt

2017 wurde in NRW alle drei Minuten ein Kind geboren. Die Geburtenzahl erreichte mit 171.984 das zweithöchste Ergebnis seit dem Jahr 2000 (damals: 175.144), war damit aber weit vom Rekordergebnis des Jahres 1964 (300.425) entfernt.

So tickt das Land: NRW in Zahlen

Vielseitige Einblicke in die sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse in NRW bietet das aktuelle Statistische Jahrbuch. Was besitzen wir? Wie heiraten wir? Und wie oft erkranken wir? Eine Auswahl.

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Zum Stichtag 1. Januar 2017 besaßen 79 Prozent der Haushalte in NRW ein Auto und 78 Prozent ein Fahrrad. In 89,6 Prozent der Haushalte gab es einen PC, 71,2 Prozent verfügten über eine Spülmaschine und 25,8 Prozent über einen Heimtrainer.

Zum Stichtag 1. Januar 2017 besaßen 79 Prozent der Haushalte in NRW ein Auto und 78 Prozent ein Fahrrad. In 89,6 Prozent der Haushalte gab es einen PC, 71,2 Prozent verfügten über eine Spülmaschine und 25,8 Prozent über einen Heimtrainer.

13,8 Prozent der NRW-Bevölkerung gab 2017 an, krank zu sein. Die Gesundheitsausgaben lagen 2016 bei 4.344 Euro pro Kopf.

Insgesamt 86.475 mal wurde 2017 in NRW geheiratet. In 829 Fällen war die Frau mehr als zehn Jahre älter als der Mann. Hingegen gab es 6.130 Eheschließungen, bei denen der Mann mehr als zehn Jahre älter war als die Frau.

Am Niederrhein wurden 2017 auf 2.115 Hektar Möhren und Karotten und auf 1.979 Hektar Frischerbsen angebaut. In Westfalen war es vor allem Spargel (2.934 Hektar) und Spinat (1.231 Hektar).

In den Schlachthöfen im Land wurden 17,21 Millionen Schweine und 686.195 Rinder geschlachtet. Hinzu kamen 107.257 Schafe, 1.478 Pferde und 1.281 Ziegen.

Im Jahr 2017 wurden 192 Betriebe in NRW bestreikt. Die meisten stammten aus dem Einzelhandel. Insgesamt beteiligten sich 15.538 Arbeitnehmer an den Ausständen. Dadurch gingen 26.299 Arbeitstage verloren.

Stand: 18.12.2018, 14:58