NRW-Städte fordern Konzept für die Digitalisierung von Schulen

Schüler arbeiten in einem Klassenraum einer Grundschule an Computern.

NRW-Städte fordern Konzept für die Digitalisierung von Schulen

  • Städtetag stellt Forderungen ans Land
  • NRW erhält bis 2024 eine Milliarde aus dem Digitalpakt
  • Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen wichtig

Der Städtetag NRW appelliert an das Land, rasch ein Gesamtkonzept für die Digitalisierung der Schulen vorzulegen. "Der Digitalpakt von Bund und Ländern ist endlich in Kraft getreten. Nun müssen auch in NRW bald die ersten Mittel an die Schulen fließen. Für NRW brauchen wir darüber hinaus ein Gesamtkonzept des Landes für die Digitalisierung von Schulen", sagte Thomas Hunsteger-Petermann, Oberbürgermeister von Hamm, am Donnerstag (23.05.2019).

Förderung der Breitbandverkabelung

Mit dem Digitalpakt kann der Bund die Bildungsinfrastruktur in Ländern und Kommunen finanziell unterstützen. NRW erhält bis 2024 aus dem Digitalpakt Schule rund eine Milliarde Euro. Grundsätzlich förderfähig sind mit diesen Mitteln die Breitbandverkabelung der Schulen sowie mobile Endgeräte.

Die Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen für das digitale Lehren und Lernen sollte auch dauerhaft sichergestellt werden, so der Städtetag NRW. Nur so sei zu gewährleisten, dass die Digitalisierung auf einem zeitgemäßen Standard und dauerhaft in den Schulen genutzt werden kann.

Digitalpakt nicht nur Starthilfe

"Die Eltern und Kinder haben große Erwartungen: Digitale Bildungsangebote wie Tablets, WLAN und digitale Lerninhalte gehören selbstverständlich zu einem modernen Schulalltag. Hier ist das Land gefordert, die kommunalen Schulträger auf Dauer zu unterstützen. Und der Digitalpakt darf seitens des Bundes keine Starthilfe bleiben, sondern muss fortgeführt werden", forderte der Städtetagsvorsitzende.

Stand: 23.05.2019, 10:19