Innovationsprojekt SPIN für Wandel im Ruhrgebiet

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (Mitte), Görge Deerberg und Olver Weimann

Innovationsprojekt SPIN für Wandel im Ruhrgebiet

  • Startschuss für Innovationsprojekt SPIN
  • Land gibt 15 Millionen
  • Hilfe beim Wandel der Industrien in Richtung Klimaschutz

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) hat am Freitag (22.11.2019) den Startschuss für ein Innovationsprojekt im Ruhrgebiet gegeben, das vom Land mit 15 Millionen Euro gefördert wird.

Das sogenannte "Spitzencluster Industrielle Innovation", kurz: SPIN, ist das erste Projekt im Rahmen der Ruhrkonferenz, das den Strukturwandel voranbringen soll. Es soll Industrie, Forschungseinrichtungen und Start Ups zusammenbringen bei der Suche nach Problemlösungen in den Themenfeldern Energiewende, Klimaschutz und Digitalisierung.

Einzigartige Dichte an Unternehmen und Forschungeinrichtungen

Die Metropolregion Ruhr biete ideale Voraussetzungen, um eine Spitzenposition für klimafreundliche und wettbewerbsfähige Zukunktstechnologien einzunehmen, sagte Pinkwart. "Nirgendwo in Europa", so der Minister, "ist die Dichte an internationalen Großkonzernen, weltweit führenden Mittelständlern und Forschungseinrichtungen so hoch".

Gründungsmitglieder von SPIN sind unter anderem Siemens, Steag, RWE Generation, Thyssenkrupp und Mitsubishi Hitachi Power Systems.

Erste Projekte

Zu den ersten Projekten gehört die Entwicklung eines Hochspannungs-Batteriespeichers, der Stromschwankungen in Kraftwerken ausgleichen soll. In einem weiteren Projekt soll es darum gehen, Biogasanlagen mit alternativen Befüllungen zu betreiben, z.B. getrockneter Hühnerkot, und daraus synthetisches Erdgas zu erzeugen - und den ganzen Prozess vollständig zu digitalisieren.

Wie geht es weiter mit der Ruhrkonferenz?

WDR 5 Westblick - aktuell 06.11.2019 04:41 Min. Verfügbar bis 30.12.2099 WDR 5

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Stand: 22.11.2019, 12:30