Für oder gegen die GroKo?

Für oder gegen die GroKo?

Im Landesverband der SPD herrscht große Uneinigkeit zu der Frage, ob nach den Sondierungsgesprächen eine GroKo denkbar ist oder nicht. Drei Delegierte, drei Stimmen.

Nadja Lüders in Düsseldorf  bei ihrer Pressekonferenz

"Nein" zu einer Neuauflage der Großen Koalition sagt Nadja Lüders, SPD-Vorsitzende in Dortmund. In den Sondierungspapieren fehle ihr "die sozialdemokratische Handschrift bei Themen, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland" stehen. Neuwahlen fürchte sie nicht, zumal mit einer GroKo die AfD stärkste Oppositionspartei wäre.

"Nein" zu einer Neuauflage der Großen Koalition sagt Nadja Lüders, SPD-Vorsitzende in Dortmund. In den Sondierungspapieren fehle ihr "die sozialdemokratische Handschrift bei Themen, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland" stehen. Neuwahlen fürchte sie nicht, zumal mit einer GroKo die AfD stärkste Oppositionspartei wäre.

Für eine GroKo ist Axel Schäfer, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Bochum. Zwar hätten sich die Unionsparteien in den Sondierungsgesprächen bei zentralen SPD-Anliegen wie Steuergerechtigkeit nicht bewegt. Aber: "Mit 20 Prozent der Wählerstimmen können wir nicht erwarten, 100 Prozent unserer Vorstellungen realisieren zu können."

Stand: 20.01.2018, 06:30 Uhr