NRW-SPD will Wohnungsnot bekämpfen

NRW-SPD will Wohnungsnot bekämpfen

Von Daniela Junghans

  • SPD fordert neue Wohnungsgesellschaft
  • Kommunen sollen mit ihrer Hilfe selbstständig bauen
  • Kampf gegen Wohnungsnot als Hauptwahlkampfthema 2022

Die Kernidee der SPD gegen Wohnungsnot: Das Land soll eine eigene Wohnungsgesellschaft gründen, die gemeinsam mit den Kommunen Neubauten plant und finanziert. Die einzelnen Grundstücke sollen die Kommunen auswählen, wenn nötig müssen sie diese vorher kaufen. Ein entsprechendes Konzept hat die Partei am Freitag (19.10.2018) auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

Neue landeseigene Wohnungsgesellschaft

Die Landesgesellschaft soll sich dann um die Bau-Planung und die Auftragsvergabe kümmern. Die Kosten werden unter anderem über Kredite getragen, welche die NRW-Bank vergibt. Die so entstehenden Sozialwohnungen sollen dazu beitragen, den Mietmarkt zu entspannen.

Wohnen in NRW - ein gesellschaftspolitischer Sprengstoff

WDR RheinBlick 19.10.2018 21:58 Min. WDR Online

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Wohnungsnot wichtiges Wahlkampfthema 2022

Und das "nachhaltig", hofft SPD-Landeschef Sebastian Hartmann. Anders als bei von privaten Investoren gebauten Wohnungen falle die Sozialbindung später nicht weg. Das Konzept einer Landes-Wohnungsgesellschaft soll - so Hartmann - spätestens bis zur nächsten Landtagswahl im Jahr 2022 fertig ausgearbeitet werden – und dann auch eine wichtige Rolle im Wahlkampf spielen.

Stand: 19.10.2018, 13:08