Schweigeminuten an Düsseldorfer Synagoge und im Landtag

Schweigeminuten an Düsseldorfer Synagoge und im Landtag

  • Nach Anschlag von Halle hält die Landespolitik inne
  • Spitzenpolitiker legen weiße Rosen vor Düsseldorfer Synagoge nieder
  • Landtag hält zu Beginn der Plenarsitzung Schweigeminute ab

Die Politik in Nordrhein-Westfalen hat den Opfern des Anschlags in Halle gedacht. Am Donnerstagmorgen (10.10.2019) legten die Parteivorsitzenden von CDU, SPD, FDP und Grünen vor der Düsseldorfer Synagoge symbolisch weiße Rosen nieder.

Gemeinsame Erklärung veröffentlicht

Außerdem veröffentlichten sie eine gemeinsame Erklärung. "Judenhass darf in unserer offenen Gesellschaft keinen Platz haben - nicht heute, nicht morgen. Der Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus eint alle demokratischen Kräfte in Nordrhein-Westfalen", hieß es.

Schweigeminute auch im Landtag

Die anschließende Landtagssitzung begann mit einer Schweigeminute. Vertreter aller Landtagsfraktionen hatten zuvor die Tat von Halle verurteilt. Landtagspräsident André Kuper (CDU) sagte an die Adresse jüdischer Gäste auf der Zuschauertribüne, dass man sie nicht alleine und nicht im Stich lasse.

Reaktionen nach dem Anschlag von Halle

WDR 5 Morgenecho - Medienschau 10.10.2019 03:47 Min. Verfügbar bis 09.10.2020 WDR 5

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In Halle/Saale hatte am Mittwoch ein mutmaßlicher Rechtsextremist versucht, gewaltsam in die dortige Synagoge einzudringen. Nachdem sein Versuch scheitertete, erschoss er im Umfeld zwei Menschen und verletzte mindestens zwei weitere.

Stand: 10.10.2019, 11:53