NRW hofft auf zusätzliche Milliarde für Schulen

Tablet mit Mäppchen und Buntstiften auf einem Schultisch

NRW hofft auf zusätzliche Milliarde für Schulen

  • FDP und Grüne einigen sich mit Berliner GroKo
  • Kompromiss ermöglicht Milliardeninvestitionen vom Bund
  • Schulen sollen diigtaler werden

Nordrhein-Westfalen könnte künftig eine Milliarde Euro vom Bund für die Qualität der Schulen im Land bekommen. Das sieht ein Berliner Kompromiss von FDP und Grünen mit der großen Koalition für die geplante Digitalisierung von Deutschlands Schulen vor. Dies teilten die beiden Oppositionsparteien am Freitag (23.11.2018) mit.

Weg für Grundgesetzänderung ist frei

Bildung ist eigentlich Ländersache. Doch mit dem Kompromiss ist der Weg für eine Grundgesetzänderung frei, die dem Bund Milliardeninvestitionen in Schulen erlauben soll. "Die Schulen vor Ort setzen darauf, dass nun das Geld des Digitalpakts zu Beginn des neuen Jahres bei ihnen ankommt", sagte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP).

Ab 2019 soll Geld vom Bund an Länder fließen

Das Geld soll etwa für digitale Tafeln, sogenannte Smartboards, eingesetzt werden. Außerdem sollen die Schulen mit WLAN, Servern, Tablets und dergleichen ausgestattet und die Lerninhalte dazu passend weiterentwickelt werden.

Die Einigung zwischen Opposition und Koalition in Berlin war nötig, weil die Koalition für die Grundgesetzänderung im Bundestag eine Zweidrittelmehrheit braucht, wie danach auch im Bundesrat. Ab 2019 sollen insgesamt fünf Milliarden Euro vom Bund an die Länder fließen.

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Stand: 23.11.2018, 17:18