Erfolge der AfD: Reaktionen aus dem Land

Erfolge der AfD: Reaktionen aus dem Land

  • Erfolge für die AfD in Sachsen und Brandenburg
  • Laschet plädiert für Abgrenzung
  • Kritik an sächsischer CDU

Trotz Rechtsrutsch bei den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg am Sonntag (01.09.2019) können die amtierenden Ministerpräsidenten wohl weiterregieren. Doch die Doppelwahl in den beiden Ost-Ländern hat die politische Gemengelage dennoch aufgemischt - spürbar bis nach Nordrhein-Westfalen. Was folgt aus den guten Wahlergebnissen für die AfD, die zur zweitstärksten Kraft im Osten wird? Reaktionen aus NRW.

"Unsere Landesverbände in Brandenburg und Sachsen haben eindrucksvoll bewiesen, dass hervorragende Ergebnisse durch Zusammenhalt und Einigkeit erzielt werden." Thomas Röckemann, Landessprecher AfD NRW, via Twitter

AfD: "Sehr zufrieden mit den Wahlergebnissen"

WDR 5 Morgenecho - Interview 02.09.2019 04:04 Min. Verfügbar bis 01.09.2020 WDR 5

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"Das viel zu starke Abschneiden der Rechtsnationalisten von der AfD ist nicht mehr nur ein Mahnruf. (...) Wir müssen dem alten und neuen Nazismus eine klare Absage erteilen." Sebastian Hartmann, Vorsitzender der NRW-SPD

"In den Neuen Bundesländern war der Kurs von Michael Kretschmer richtig. Klare, knallharte Abgrenzung gegen die AfD." Armin Laschet (CDU), NRW-Ministerpräsident, im ZDF

Die Wahlen in Sachsen und Brandenburg

WDR 5 Morgenecho - Medienschau 02.09.2019 03:11 Min. Verfügbar bis 01.09.2020 WDR 5

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Dennoch: Politikwissenschaftler Martin Florack von der Universität Duisburg-Essen sieht auch die sächsische CDU als mitverantwortlich für den Wahlerfolg der AfD an - "weil sie zum Teil selbstherrliche und patriarchalische Politik gemacht hat", sagte er im ARD-Morgenmagazin. "Die Abgrenzung zur AfD hat zwar Michael Kretschmer hinbekommen, aber viele andere Parteimitglieder nicht."

Stand: 02.09.2019, 09:15