80.000 Unterschriften: Protest gegen neues Kita-Gesetz

Symbolbild Kita

80.000 Unterschriften: Protest gegen neues Kita-Gesetz

  • Erzieher protestieren gegen Kita-Gesetz
  • 80.000 Unterschriften überreicht
  • Forderung nach mehr Personal

Trotz eines milliardenschweren Pakets der Landesregierung für Finanzierung und Ausbau der Kitas in NRW gehen die Proteste gegen das geplante Gesetz weiter. Ein Aktionsbündnis überreichte am Dienstag (09.07.2019) vor dem Landtag rund 80.000 Unterschriften von Erziehern.

Sie fordern damit mehr Personal für die Kitas. Das Bündnis kritisiert auch die geplante Flexibilisierung der Buchungszeiten, die auf Kosten der Kinder und Beschäftigten gehe. Am Mittwoch soll der Entwurf des Kinderbildungsgesetzes in den Landtag eingebracht werden.

NRW-Erzieherinnen protestieren gegen Kita-Gesetz

WDR aktuell - Der Tag 23.05.2019 10:08 Min. Verfügbar bis 22.05.2020 WDR 3

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Viele Verbesserungen durch neues Gesetz

Ab dem Kitajahr 2020/21 soll damit die jahrelange Unterfinanzierung der rund 9.800 Kindertagesstätten in NRW beendet werden. Künftig wird ein zweites Kita-Jahr beitragsfrei. Außerdem garantiert das Land Kommunen und Trägern, jeden notwendigen neuen Kita-Platz zu bewilligen und zu finanzieren.

Insgesamt sollen ab dem Kita-Jahr 2020/21 zusätzlich rund 1,3 Milliarden Euro von Bund, Land und Kommunen in die frühkindliche Bildung in NRW investiert werden. Davon stellen Land und Kommunen laut Familienminister Joachim Stamp (FDP) jährlich allein 750 Millionen Euro. Ermöglicht werden sollen auch flexiblere und längere Öffnungszeiten.

Stand: 09.07.2019, 17:22