Online-Gamingsucht: Hilfe für Betroffene

Gamescom

Online-Gamingsucht

Online-Gamingsucht: Hilfe für Betroffene

Wir sprechen in 1LIVE über Online-Gamesucht. Dabei beschäftigen wir uns mit der Frage, was einen Online-Gamesüchtigen ausmacht, wo die Grenze zwischen Süchtigem und Zocker liegt. Aber auch darüber, was Sucht-Mechanismen sein können.

Wenn du glaubst, online-gamingsüchtig zu sein, kannst du dir helfen lassen. Die Ambulante Suchthilfe Bonn bietet Hilfe auf verschiedenen Wegen an. An die kannst du dich auch wenden, wenn du jemandem aus deinem Umfeld helfen willst: Zum einen gibt es das Projekt RealLife, welches Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 21 Jahren, sowie deren Eltern und sonstigen Bezugspersonen den richtigen Umgang mit den neuen Medien näherbringen soll. Zum anderen gibt es die Fachambulanz Game Over für Menschen, die Probleme mit ihrem Gamingverhalten haben. Das Angebot erstreckt sich hierbei von Beratung und Behandlung, über die Betreuung von Betroffenen, bis hin zu Informationsveranstaltungen für Angehörige. (Tel: 0228-289700)

Weitere Hilfsangebote:

onlinesucht-hilfe.com – Die Website von OMPRIS – Ab Mitte August kann man da die ersten Selbsttests für Onlinesucht machen und dann ab Anfang September gibt’s die ersten Online-Termine mit Suchtberatern. OMPRIS wurde an der Ruhr-Uni-Bochum entwickelt.

Webcare.plus – Infoportal mit Blogartikeln zu den Themen Online-, Gaming-, Social-Media-Sucht, & Cybermobbing. Es gibt dort viele Infos z.B. Interviews mit Betroffenen und Experten, Infos über Themen wie „Wie sind Apps designt, damit sie uns süchtig machen?“ etc. Betrieben wird die Seite von der „Hessischen Landesstelle für Suchtfragen“, die wiederrum vom hessischen Ministerium für Soziales und Integration finanziert wird.

Unter Ins-netz-gehen.de kannst du Suchtberatungsstellen finden, die in deiner Nähe sind. Einfach Ort und/oder PLZ eingeben und Mail-Adressen, Telefonnummern und Kontaktadressen von Ansprechpartnern in den jweiligen Beratungsstellen angezeigt bekommen.

Die Grenzen zwischen Online-Gamingsucht und normaler Zockerei sind oftmals fließend. Ein Selbsttest kann dabei helfen herauszufinden, ob das Computer- und Videospiel-Spielen Überhand nimmt. Der Test dient gleichzeitig zur Anmeldung für das Programm Das andere Leben, das dabei helfen soll, den richtigen Ausgleich zwischen realem und virtuellen Leben zu finden.

Stand: 29.09.2020, 14:07