NRW will Widerrufsrecht im Handyladen

Mit einem Handy wird ein anderes Handy fotografiert.

NRW will Widerrufsrecht im Handyladen

Vor intransparenten Verträgen mit zu hohen Kosten will Verbraucherschutzministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) Kunden von Handyläden besser schützen.

Die Ministerin forderte am Donnerstag (14.03.2019) ebenso wie die Verbraucherzentrale NRW ein 14-tägiges Widerrufsrecht, wie es bei Haustürgeschäften und Abschlüssen im Internet bereits gilt.

Kunden hätten im Gewirr von Kosten, Extras und Tarifen vielfach keine Chance und stimmten in einer "Druck- und Überrumpelungssituation" dem vorgelegten Vertrag zu - ohne ihn richtig zu verstehen, erklärte der Verbraucherzentralenvorstand Wolfgang Schuldziniski.

Heinen-Esser versprach, die Einführung eines Widerrufsrecht auch im stationären Handel rechtlich zu prüfen und dann bei der bundesweiten Konferenz aller Verbraucherschutzminister einzubringen.

Stand: 14.03.2019, 16:23