NRW bekommt einen Tierschutzbeauftragten

Ein dehydriertes Schwein wird mit Wasser versorgt

NRW bekommt einen Tierschutzbeauftragten

  • Neuer Tierschutzbeauftragter für Nutztiere
  • Soll unabhängig Tierschutz in der Landwirtschaft stärken
  • Ab 2020 im Amt

Die Landesregierung will einen Beauftragten für den Schutz von Nutztieren einrichten. Das hat das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz am Freitag (06.09.2019) mitgeteilt.

Der oder die Tierschutzbeauftragte soll direkt beim Ministerium angesiedelt, aber politisch unabhängig sein. Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser (CDU) will den Tierschutz stärken und gleichzeitig "die landwirtschaftliche Nutztierhaltung anhand wichtiger tierschutzfachlicher Themen weiterentwickeln."

Neue Stelle soll 2020 eingerichtet werden

Dabei geht es zum Beispiel um die Kastration männlicher Ferkel, um den Verzicht auf das Kupieren - also das Kürzen der Schwänze - bei Schweinen, aber auch um die Standards für Tiertransporte. Hier solle der neue Tierschutzbeauftragte informieren, aber auch "zwischen Politik, Verwaltung und der Zivilgesellschaft" vermitteln.

Die neue Stelle soll im kommenden Jahr eingerichtet werden. Sie wurde bereits in den Landeshaushalt für 2020 aufgenommen. Der muss allerdings noch vom Landtag beschlossen werden.

Stand: 06.09.2019, 16:35