Gesucht: Vorschläge für Welterbestätten in NRW

Der Aachener Dom von außen

Gesucht: Vorschläge für Welterbestätten in NRW

  • Welterbestätten in NRW gesucht
  • Beteiligungsverfahren gestartet
  • Frist für Ideen: 31. August 2020

Das nordrhein-westfälische Heimatministerium sucht Ideen für künftige Unesco-Welterbestätten in NRW. Jedes Bundesland könne zwei Bewerbungen für die deutsche Vorschlagsliste einreichen, so Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Donnerstag (12.12.2019) in Düsseldorf.

Blick auf das Rokokoschloss Augustusburg in Hufeisenform

Ein Juwel des Rokoko - das Schloss Augustusburg gehört zum Weltkulturerbe.

Bisher ist NRW mit fünf Welterbestätten in der Unesco-Liste vertreten. Das sind neben dem Aachener und dem Kölner Dom die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl (Rhein-Erft-Kreis), die Zeche Zollverein in Essen sowie das Karolingische Westwerk und die Civitas Corvey in Höxter.

Interessenten können sich beraten lassen

Beleuchteter Förderturm und Gebäude der Zeche Zollverein

"Um weitere bauliche Zeugnisse der Geschichte zu finden, die als Unesco-Weltkulturerbe infrage kommen könnten, starten wir ein Beteiligungsverfahren", sagte Scharrenbach. Interessenten könnten sich bei den Unteren Denkmalbehörden bei den Kommunen beraten lassen. Die Frist für Anträge ist der 31. August 2020.

Welterbestätten sind Zeugnisse vergangener Kulturen, materielle Spuren von Begegnungen und Austausch, künstlerische Meisterwerke und einzigartige Naturlandschaften, die einen außergewöhnlichen Wert für die gesamte Menschheit haben. Für eine Nominierung muss dieser besondere universelle Wert wissenschaftlich überzeugend begründet werden.

Stand: 12.12.2019, 15:17