Hendrik Wüst (CDU)

Der neue NRW-Minister für Verkehr Hendrik Wüst

Hendrik Wüst (CDU)

Name: Hendrik Wüst
Geboren: 19. Juli 1975
Beruf/Ausbildung: Rechtsanwalt
Persönliches: Ledig, lebt im münsterländischen Rhede (Kreis Borken).

Politischer Werdegang: Hendrik Wüst ist noch keine 42 Jahre alt, aber schon seit vielen Jahren in der Politik aktiv: Bereits 1994 wurde er in den Rat seiner Heimatstadt Rhede gewählt. 2000 bis 2006 war der Jurist Landesvorsitzender der Jungen Union. 2002 wurde Wüst in den Bundesvorstand der CDU gewählt. Seit 2005 gehört er dem Landtag an.

Auch politische Rückschläge hat der Münsterländer schon erlebt: Kurz vor der Landtagswahl 2010 musste er als Generalsekretär der Landes-CDU wegen der damaligen Sponsoring-Affäre zurücktreten.

Vertreter des konservativen CDU-Flügels

Seit 2010 war er - neben seiner Abgeordnetentätigkeit - Geschäftsführer des Zeitungsverleger-Verbandes Nordrhein-Westfalen. Im Landtag kritisierte Wüst als wirtschaftspolitischer Sprecher seiner Fraktion die Politik von Rot-Grün. Politisch wird er zum konservativen Flügel der CDU gezählt.

Da die FDP das Wirtschaftsressort bekommt, erhält Wüst nun das Verkehrsministerium. Eine durchaus knifflige Aufgabe. Im Wahlkampf hatte die CDU der rot-grünen Regierung die Hauptverantwortung für die vielen Staus auf den Autobahnen in NRW zugewiesen. Früher oder später muss Wüst nun im Kampf gegen den Stillstand auf den Straßen liefern.

Das sind die Minister im Kabinett Laschet

Das schwarz-gelbe Kabinett unter Ministerpräsident Armin Laschet. Ein Überblick über die Ministerinnen und Minister.

Der neue Innenminister Herbert Reul bei einer Talkshow

Minister für Inneres
Herbert Reul, CDU, Jahrgang 1952. Als Europa-Abgeordneter saß er zuvor im EU-Parlament in Brüssel. Reul war bis 2003 Generalsekretär der NRW-CDU. Er beschreibt sich selbst als "überzeugten Europäer aus Leichlingen im Bergischen Land".

Minister für Inneres
Herbert Reul, CDU, Jahrgang 1952. Als Europa-Abgeordneter saß er zuvor im EU-Parlament in Brüssel. Reul war bis 2003 Generalsekretär der NRW-CDU. Er beschreibt sich selbst als "überzeugten Europäer aus Leichlingen im Bergischen Land".

Minister für Finanzen
Lutz Lienenkämper, CDU, Jahrgang 1969. Er war in der früheren schwarz-gelben Landesregierung Minister für Bauen und Verkehr und danach Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion.

Minister für Justiz
Peter Biesenbach, CDU, Jahrgang 1948. Er war vor dem Wechsel ins Regierungsamt stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und hat den Silvester-Untersuchungsausschuss geleitet.

Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
Andreas Pinkwart, FDP, Jahrgang 1960, war bereits bis 2010 Minister für Wissenschaft in NRW. Nach der rot-grünen Regierungsübernahme verließ Pinkwart überraschend die Politik und wurde Rektor der Handelshochschule Leipzig.

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Karl-Josef Laumann, CDU, Jahrgang 1957, war in der letzten schwarz-gelben Landesregierung bereits für das selbe Ministerium zuständig. Von 2014 bis 2017 war Laumann Beauftragter der Bundesregierung für Patienten und die Pflege.

Minister für Integration, Jugend, Kinder und Familie
Joachim Stamp, FDP, Jahrgang 1970. Der Politikwissenschaftler aus Bonn ist Vize-Regierungschef und Landesvorsitzender der FDP.

Ministerin für Schule und Bildung
Yvonne Gebauer, FDP, Jahrgang 1966. Die gelernte Kauffrau kommt aus dem FDP-Kreisverband Köln und war in der FDP-Landtagsfraktion zuständig für Schulthemen.

Minister für Verkehr
Hendrik Wüst, CDU, Jahrgang 1975, zuletzt wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Der studierte Jurist ist Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen.

Ministerin für Wissenschaft und Kultur
Isabel Pfeiffer-Poensgen, parteilos, Jahrgang 1954, hat ein neu zugeschnittenes Ministerium übernommen. Die studierte Juristin war zuletzt Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung
Ina Scharrenbach, CDU, Jahrgang 1976, ist Vorsitzende der NRW-Frauen-Union und saß für die CDU im Silvester-Untersuchungsausschuss.

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales
Stephan Holthoff-Pförtner, CDU, Jahrgang 1948, ist Strafverteidiger und Miteigentümer der Funke Familien Gesellschaft, zu der auch die WAZ-Mediengruppe gehört. Er war außerdem bisher Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger. Bis Ende August 2017 war Holthoff-Pförtner in der Landesregierung zuständig für Medien, gab den Bereich aber nach Kritik von Opposition und Staatsrechtlern ab. Die Verantwortung für den Bereich hat Regierungschef Armin Laschet selbst übernommen.

Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft
Ursula Heinen-Esser, CDU, Jahrgang 1965, ist Diplom-Volkswirtin. Zuletzt war die Politikerin als Vorsitzende der Geschäftsführung in der Bundesgesellschaft für Endlagerung tätig. Christina Schulze Föcking (CDU) hatte das Ressort bis zu ihrem Rücktritt am 15.05.2018 geleitet.

Stand: 30.06.2017, 06:30