Herbert Reul (CDU)

Der neue Innenminister Herbert Reul bei einer Talkshow

Herbert Reul (CDU)

Name: Herbert Reul
Geboren: 31. August 1952
Beruf/Ausbildung: Gymnasiallehrer
Persönliches: Verheiratet, drei Töchter. Lebt in Leichlingen.

Politischer Werdegang: Geboren und aufgewachsen im bergischen Leichlingen, lebt Reul auch heute noch dort. Politischen Weitblick erlangte er unter anderem in mehr als dreizehn Jahren Arbeit als CDU-Abgeordneter im Europäischen Parlament, wo er zuletzt Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe war.

Kampf gegen "unsinnige" Regulierungen

Als leidenschaftlicher Verfechter eines geeinten Europas setzte Reul sich in Brüssel aber auch gegen aus seiner Sicht "unsinnige" Regulierungen ein: wie zum Beispiel die Sommerzeit-Richtlinie oder das Aus für Glühbirnen.

Zuvor gehörte der ehemalige Studienrat von 1985 bis 2004 dem NRW-Landtag an. Er war dort von 1985 bis 1991 schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Reul ist Bezirksvorsitzender der CDU im Bergischen Land. Der neue Ministerpräsident Laschet beschrieb Reul als jemanden, der "klug und besonnen in Krisensituationen reagieren kann". Reul selbst gibt an, begeisterter Karnevalist zu sein.

Das sind die Minister im Kabinett Laschet

Das schwarz-gelbe Kabinett unter Ministerpräsident Armin Laschet. Ein Überblick über die Ministerinnen und Minister.

Der neue Innenminister Herbert Reul bei einer Talkshow

Minister für Inneres
Herbert Reul, CDU, Jahrgang 1952. Als Europa-Abgeordneter saß er zuvor im EU-Parlament in Brüssel. Reul war bis 2003 Generalsekretär der NRW-CDU. Er beschreibt sich selbst als "überzeugten Europäer aus Leichlingen im Bergischen Land".

Minister für Inneres
Herbert Reul, CDU, Jahrgang 1952. Als Europa-Abgeordneter saß er zuvor im EU-Parlament in Brüssel. Reul war bis 2003 Generalsekretär der NRW-CDU. Er beschreibt sich selbst als "überzeugten Europäer aus Leichlingen im Bergischen Land".

Minister für Finanzen
Lutz Lienenkämper, CDU, Jahrgang 1969. Er war in der früheren schwarz-gelben Landesregierung Minister für Bauen und Verkehr und danach Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion.

Minister für Justiz
Peter Biesenbach, CDU, Jahrgang 1948. Er war vor dem Wechsel ins Regierungsamt stellvertretender Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und hat den Silvester-Untersuchungsausschuss geleitet.

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Karl-Josef Laumann, CDU, Jahrgang 1957, war in der letzten schwarz-gelben Landesregierung bereits für das selbe Ministerium zuständig. Von 2014 bis 2017 war Laumann Beauftragter der Bundesregierung für Patienten und die Pflege.

Minister für Integration, Jugend, Kinder und Familie
Joachim Stamp, FDP, Jahrgang 1970. Der Politikwissenschaftler aus Bonn ist Vize-Regierungschef und Landesvorsitzender der FDP.

Ministerin für Schule und Bildung
Yvonne Gebauer, FDP, Jahrgang 1966. Die gelernte Kauffrau kommt aus dem FDP-Kreisverband Köln und war in der FDP-Landtagsfraktion zuständig für Schulthemen.

Minister für Verkehr
Hendrik Wüst, CDU, Jahrgang 1975, zuletzt wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Der studierte Jurist ist Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes Nordrhein-Westfalen.

Ministerin für Wissenschaft und Kultur
Isabel Pfeiffer-Poensgen, parteilos, Jahrgang 1954, hat ein neu zugeschnittenes Ministerium übernommen. Die studierte Juristin war zuletzt Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder.

Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung
Ina Scharrenbach, CDU, Jahrgang 1976, ist Vorsitzende der NRW-Frauen-Union und saß für die CDU im Silvester-Untersuchungsausschuss.

Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales
Stephan Holthoff-Pförtner, CDU, Jahrgang 1948, ist Strafverteidiger und Miteigentümer der Funke Familien Gesellschaft, zu der auch die WAZ-Mediengruppe gehört. Er war außerdem bisher Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger. Bis Ende August 2017 war Holthoff-Pförtner in der Landesregierung zuständig für Medien, gab den Bereich aber nach Kritik von Opposition und Staatsrechtlern ab. Die Verantwortung für den Bereich hat Regierungschef Armin Laschet selbst übernommen.

Ministerin für Umwelt und Landwirtschaft
Ursula Heinen-Esser, CDU, Jahrgang 1965, ist Diplom-Volkswirtin. Zuletzt war die Politikerin als Vorsitzende der Geschäftsführung in der Bundesgesellschaft für Endlagerung tätig. Christina Schulze Föcking (CDU) hatte das Ressort bis zu ihrem Rücktritt am 15.05.2018 geleitet.

Stand: 30.06.2017, 06:30