NRW fördert Kommunen bei E-Mobilität

Elektroautos werden an einer Stromtankstelle aufgeladen

NRW fördert Kommunen bei E-Mobilität

  • Kommunen erhalten Geld für die Elektrifizierung ihrer Fuhrparks
  • Aufbau von Ladepunkten wird ebenfalls gefördert
  • 20 Millionen Euro für private und kommunale Antragsteller

Nordrhein-Westfalen weitet sein Förderprogramm für Elektromobilität aus. Die NRW-Kommunen erhielten künftig Geld vom Land für die Elektrifizierung ihrer Fuhrparks und den Aufbau öffentlicher Ladesäulen, teilte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Freitag (02.02.2018) mit.

Kommunen erhalten maximal 30.000 Euro pro Fahrzeug

Für neue Elektroautos in ihren Fuhrparks würden den Kommunen vom 5. Februar an 40 Prozent der Anschaffungskosten erstattet, maximal erhielten sie 30.000 Euro pro Fahrzeug. Der Aufbau von öffentlichen Ladepunkten werde künftig mit 80 Prozent der Investitionssumme gefördert, maximal mit 8.000 Euro.

20 Millonen Euro für private und kommunale Antragsteller

"Eine wichtige Zielgruppe zum Ausbau der Elektromobilität sind die Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen. Deshalb unterstützen wir sie nun bei der Erneuerung ihrer Fuhrparks mit klimaschonenden innovativen Fahrzeugen", sagte Pinkwart.

Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP).

Pinkwart: "Städte sind wichtige Zielgruppe."

Das Land hatte bereits im Herbst ein Förderprogramm für private Ladeeinrichtungen und Ladesäulen gestartet. Zusammen mit dem aktuellen Programm für Kommunen beläuft sich das Gesamtvolumen auf 20 Millionen Euro.

Sprunghafter Anstieg bei Neuzulassungen

Die Zahl der Neuzulassungen von reinen Elektroautos ist in NRW von 1.814 (2016) auf 4.291 (2017) gestiegen. Bundesweit betrug die Zahl der Neuzulassungen im vergangenen Jahr 25.056 Autos. Ursprünglich hatte die Bundesregierung das Ziel ausgegeben, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen.

Stand: 02.02.2018, 11:38