Land NRW fördert Sanierung jüdischer Einrichtungen

Channukkia im Gebetsraum der Synagoge der Jüdischen Gemeinde in Münster

Land NRW fördert Sanierung jüdischer Einrichtungen

  • Bau und Sanierung jüdischer Einrichtungen
  • NRW fördert mit 3,4 Millionen Euro
  • Neue Möglichkeiten für jüdisches Leben

Das Land NRW fördert den Neubau und die Sanierung von jüdischen Einrichtungen in diesem Jahr mit 3,4 Millionen Euro.

"Wir freuen uns, dass heute jüdisches Leben mit neuen Gemeindezentren und Synagogen sichtbar in unserem Land vertreten ist und Heimat findet," teilte NRW-Heimatministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Sonntag (12.01.2020) mit.

Schon 1992 hatte sich das Land verpflichtet, die jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen "bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen." Vor drei Jahren hatte das Land mit den jüdischen Gemeindeverbänden in einem neuen Vertrag die Förderung festgelegt. Sie steigt jährlich um 200.000 Euro und erreicht damit 2028 eine Höchstsumme von fünf Millionen Euro im Jahr.

"Ausdruck der Verbundenheit"

Mit dem Geld werden Gemeindezentren saniert und ausgebaut, auch der Umbau einer ehemaligen Kirche in eine Synagoge in Bielefeld wurde gefördert. Bei welchen Projekten die jüdischen Gemeinden das Geld einsetzen, bleibt ihnen überlassen.

Die neue Synagoge "Beit Tikwa" ist durch Umbau aus der ehemaligen evangelischen Paul-Gerhardt-Kirche entstanden

Synagoge in Bielefeld

"Die Förderung durch das Land ist Ausdruck der Verbundenheit mit uns", sagte der Koordinator für die Mittelverwendung, Michael Rubinstein, vom Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein. Die Modernisierungen und Neubauten ermöglichten es, dem vielfältigen jüdischen Leben in Nordrhein-Westfalen erweiterte und neue Möglichkeiten zu eröffnen, hieß es in einer Mitteilung.

Stand: 12.01.2020, 12:29

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